Kalina: Neuwahlen wegen Eurofighter wären Waterloo für ÖVP

Gruppe um Schüssel zündelt wieder

Wien (SK) - "Ich warne die ÖVP vor Neuwahlen. Es würde wirklich niemand in Österreich verstehen, wenn wegen des Eurofighters Neuwahlen vom Zaun gebrochen werden", erklärt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Klar sei aber, dass ÖVP-Klubobmann Schüssel bereits zwei Mal - 1995 und 2002 - völlig willkürlich Koalitionen aufgekündigt habe. "Offensichtlich will eine Gruppe um Schüssel das Wahlergebnis vom 1. Oktober 2006 korrigieren. Man zündelt lieber weiter, als endlich die Konsequenzen aus der Wahlschlappe zu ziehen. Schüssel soll zur Kenntnis nehmen, dass aller schlechten Dinge drei sind. Ich fordere alle konstruktiven Kräfte in der ÖVP auf, dieser Gruppe nicht zu folgen und gemeinsam mit uns für Österreich zu arbeiten." ****

Es sei völlig unnachvollziehbar und unverständlich, wenn sich die ÖVP mit Händen und Füßen dagegen wehre, wenn Verteidigungsminister Norbert Darabos alles daran setze, die Luftraumüberwachung kostengünstiger zu gestalten. "Es wird mit einem Waterloo für die ÖVP enden, wenn sie Neuwahlen herbeiführt, weil Verteidigungsminister Darabos beim Abfangjägerkauf Geld spart." Die Argumente der ÖVP von riskanten Gerichtsverfahren oder einer Absage der Steuerreform seien an den Haaren herbeigezogen und lächerlich. "Mittlerweile fragt sich wirklich jeder Österreicher, warum sich die ÖVP so vehement gegen die Steuerzahler und auf die Seite von Eurofighter stellt", so Kalina abschließend. (Schluss) js

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