Außenministerin Ursula Plassnik bei der Eröffnung der Balkan Case Challenge 2007

Wien, 18. Mai 2007 (OTS) - Von 21.- 24. Mai 2007 findet die Balkan Case Challenge, der größte Fallstudienwettbewerb für Studierende aus Südosteuropa und Österreich, bereits zum zweiten Mal in Wien statt. In der Balkan Case Challenge, einem erfolgreichen Projekt der Österreichischen Ostzusammenarbeit des Außenministeriums treffen und messen sich 140 exzellente Studierende aus 12 Ländern in vier Bewerben. Einen weiteren Schwerpunkt dieses Projekts stellt der Karrieretag Südosteuropa, die Jobmesse mit Fokus Südosteuropa, dar. Die Eröffnungszeremonie findet am 21. Mai 2007 um 19 Uhr im Kleinen Festsaal der Universität Wien statt.

"Die Balkan Case Challenge schafft Perspektiven für junge Menschen in Südosteuropa und eröffnet gleichzeitig Chancen für die in der Region tätigen österreichischen Unternehmen. Österreich fördert mit diesem Projekt den Austausch und den Aufbau von Netzwerken über Grenzen hinweg. Von dem Engagement der Jugend und der Wirtschaft profitieren beide Seiten und setzen gemeinsame Schritte in Richtung Europa", betont Außenministerin Ursula Plassnik, die gemeinsam mit VertreterInnen des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, des Stabilitätspakts für Südosteuropa, der Erste Bank und WUS Austria im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema "Südosteuropa -Potentiale und Chancen für Österreich und Europa" die Balkan Case Challenge eröffnen wird.

Seit dem Jahr 2000 haben über 1.000 Studierende aus Südosteuropa und seit 2006 auch aus Österreich in der Balkan Case Challenge (BBC) die Gelegenheit wahrgenommen, ihr theoretisches Wissen praxisnah anzuwenden und die von ihnen erarbeiteten Falllösungen vor einer internationalen Jury zu präsentieren. Durch die verstärkte Einbeziehung von Unternehmen in die Realisierung der BCC sowie insbesondere durch den Karrieretag Südosteuropa im Jahr 2006 konnte die BCC weiter als Karrierefaktor per se ausgebaut werden. So zeigt eine Evaluierung, die im Anschluss an die BCC 2006 durchgeführt wurde, dass mehr als 10 % der TeilnehmerInnen durch die BCC einen Job erhielten. Denn die Praxisrelevanz der Fallstudien ist für Unternehmen und Organisationen ein Indikator für die Qualifikation der Studierenden/AbsolventInnen. Weiters legen Arbeitgeber Wert darauf, dass Studierende/AbsolventInnen internationale Erfahrung im Team gesammelt haben. Viele Arbeitgeber kennen in der Zwischenzeit auch die BCC und verbinden mit den Fallstudien ein hohes Niveau, das sehr aussagekräftig für die TeilnehmerInnen ist.

Die 140 exzellenten Studierenden, die an der BCC 2007 teilnehmen, stammen aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo UNMIK, Kroatien, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien und Österreich und stehen am Ende ihres Studiums. Sie qualifizieren sich durch ein aufwändiges Bewerbungsverfahren und messen sich bei der BCC vor einer internationalen Jury in vier Bewerben: Business Case Competition, Law Moot Court, ICT (Information Communication Technology) Competition und Model United Nations.

Die Jobmesse Karrieretag Südosteuropa wird am 24. Mai 2007 in Kooperation mit der Außenwirtschaft Österreich (WKÖ) veranstaltet. Ziel dieser Jobmesse ist es, österreichischen Firmen mit Südosteuropa-Bezug die Gelegenheit zu bieten, sich zu präsentieren und unter den an der BCC teilnehmenden High Potentials zukünftige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anzusprechen.

Die BCC wird von der NGO World University Service (WUS) - Austria durchgeführt und von der Österreichischen Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) des Außenministeriums finanziert. Nach der OMV im Vorjahr sind 2007 die Erste Bank gemeinsam mit der Erste Privatstiftung Sponsor der Business Case Competition im Rahmen der BCC. Weitere Sponsoren und Partner sind u. a. McKinsey & Company, Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group, Wolf Theiss, Rehau, Kraft Foods International (EAM & EEMA HQ), Contrast, Focus MC, die Universität Wien, die Universität Graz, das Europäische Forum Alpach und die IEDC Bled School of Management.

- Die Österreichische Entwicklungs- und Ostzusammenarbeit (OEZA) -

Die OEZA engagiert sich in Südost- und Osteuropa. Sie unterstützt die Länder bei ihrer sozialen, wirtschaftlichen und demokratischen Entwicklung und fördert die Annäherung an die Europäische Union. Schwerpunkte der Ostzusammenarbeit sind die Bereiche Wirtschaft und Beschäftigung, Bildung, Umwelt und Rechtstaatlichkeit. Die Programme und Projekte der OEZA werden von der Austrian Development Agency (ADA) in enger Zusammenarbeit mit Entwicklungsorganisationen und Unternehmen umgesetzt.

- World University Service (WUS) Austria -

Die Organisation World University Service (WUS) Austria wurde 1983 in Graz gegründet und unterstützt seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in Südosteuropa den dortigen Wiederaufbau und Reformprozess im Bereich der Höheren Bildung. Wurde zunächst der Fokus auf die Wiedererrichtung der universitären Strukturen gelegt, richtet sich die Arbeit von WUS Austria heute auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung durch die Annäherung der südosteuropäischen Universitäten an den europäischen Hochschulraum und den Aufbau von Kooperationen zwischen Universitäten und dem Wirtschaftssektor.

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WUS Austria
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Heinrichstr. 39, 8010 Graz
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E-mail: veronika.nitsche@wus-austria.org
www.bcchallenge.org

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