Molterer erleichtert über Lösung der Führungskrise in Weltbank

"Voraussetzung für sachliche Auseinandersetzung mit Hauptaufgaben wieder hergestellt"

Wien (OTS) - Zu dem angekündigten Rücktritt des Präsidenten der Weltbank Paul Wolfowitz zeigte sich Vizekanzler und Finanzminister Wilhelm Molterer erleichtert über die nun gefundene Lösung in der wochenlangen Führungskrise. "Diese Diskussion hat dem Ansehen der Institution geschadet und drohte das Funktionieren der Weltbank nachhaltig zu beeinträchtigen. Mit den nun gesetzten Schritten sind die Voraussetzungen für die sachliche Auseinandersetzung mit den vorrangigen Aufgaben der Weltbank gegeben.", sagte Molterer.

Aus Sicht des Finanzministers ist es nun wieder an der Zeit, dass in der Weltbank der Kampf gegen die Armut und die Entwicklungszusammenarbeit im Interesse des Erreichens der Milleniumsziele in den Mittelpunkt rücken. "Ich hoffe, die künftige Führung wird die richtigen Lehren aus den schmerzlichen Erfahrungen der letzten Wochen ziehen und die entsprechenden internen Reformen für die Organisation der Weltbank in Angriff nehmen.", schloss Vizekanzler und Finanzminister Molterer.

Molterer begrüßt diese Entscheidung, da damit sichergestellt ist, dass die Weltbankgruppe in Zukunft ihre wichtigen Aufgaben der Armutsbekämpfung in der Welt weiter erfüllen kann. Er bedauert den durch diese Affäre eingetretenen Vertrauensverlust in die Weltbank und betont, dass die künftigen Führungsstrukturen dieser wichtigsten Entwicklungsinstitution ähnliche Vorkommnisse ausschließen müssen.

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