Zwazl: "Der Wirtschaft nicht alle Kosten aufhalsen"

Geänderte Ladenöffnungszeiten war keine KMU-Forderung

Wien (PWK374) - Mit Verwunderung reagierte die Bundesvorsitzende
von Frau in der Wirtschaft (FiW), Sonja Zwazl, die Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, heute auf die Forderung von ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits, die Wirtschaft solle künftig für die Kinderbetreuung der Handelsangestellten aufkommen. "Faktum ist, dass eine Änderung der Ladeöffnungszeiten ja nicht von den Klein- und Mittleren Betrieben (KMUs) ausgegangen ist, sondern von den Großhandelsketten. Der Wirtschaft jetzt Kosten zuzuschanzen, sei das völlig falsche Signal, so Zwazl.

"Frau Csörgits hat ein Problem mit der richtigen Definition des Verursacherprinzips. Die Liberalisierung der Öffnungszeiten ist ja schließlich eine Reaktion auf das geänderte Konsumverhalten. Und die neue Regelung hat der Gesetzgeber geschaffen und nicht die Wirtschaft", so Zwazl zu den Aussagen der OGB-Frauenchefin. Die Wirtschaft werde sich hier nicht instrumentalisieren lassen. Sie als Verursacher hinzustellen sei ein mehr als holpriger Versuch, die Diskussion in eine völlig falsche Richtung zu lenken, so Zwazl abschließend. (RH)

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