Präs. Pacher für Rückzug des Landes, für Auffettung des Zukunftsfonds und damit für Erhalt des Familiensilbers

"Kein Stopfen von Budgetlöchern, keine Finanzierung von Abenteuerprojekten oder Politpropaganda"

Wien (OTS) - "Ein sehr interessantes Angebot der Bayrischen Landesbank, wir sind dafür, dass sich das Land Kärnten aus der Hypo-Group Alpe-Adria zurückzieht", erklärt WK-Präsident Franz Pacher heute in einer ersten Stellungnahme. "Entscheidend für uns ist, wie mit dem Verkaufserlös umgegangen wird", so Pacher. "Er darf keinesfalls zum Stopfen von Budgetlöchern, zur Finanzierung von Abenteuerprojekten oder für Politpropaganda verwendet werden", verlangt Pacher. Vielmehr soll damit der "Zukunftsfonds" aufgefettet werden, der komplette Verkaufserlös dem "Zukunftsfonds" zufließen. Das wäre ein attraktives Kernvermögen, mit dem behutsam und weitsichtig umzugehen ist.

"Wir sind für den Verkauf, weil ein schneller Börsengang derzeit nicht realistisch und das Angebot der Bayern offenbar ausgezeichnet ist", stellt Pacher fest. "Ich schlage aber vor, dass das Land Kärnten alle Anteile bis auf ein Minimum zu verkaufen versucht. Mittels eines Minimalanteiles des Landes könnte mit einem Syndikatsvertrag die Headquarter- und Arbeitsplatzgarantie für Kärnten sicher gestellt werden.

"Trotzdem sollte man überlegen", so Präs. Pacher abschließend "ob man nicht auch andere strategische Investoren einlädt, Angebote zu legen, um den größtmöglichen Erlös zu erzielen".

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