BayernLB: SPÖ Kärnten warnt vor "weißblauem Arbeitsplatzkiller"

LGF Passegger: Laut Medien seit 2000 rund tausend Stellen gestrichen

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, Gerald Passegger, hat heute vor der Bayerischen Landesbank gewarnt und diese als "weißblauen Arbeitsplatzkiller" bezeichnet. Hintergrund: Nach gigantischen Verlusten und Fehlspekulationen, die der Bayerischen Landesbank im Freistaat den unrühmlichen Spitznamen "Zockerbude der Staatsregierung" (Zitat: Der Spiegel) eingebracht haben, habe das Management in den vergangenen Jahren laut Medienberichten rund tausend Stellen gestrichen.

Überhaupt sei der Weg der Bayerischen Landesbank anscheinend "mit finanziellen Desastern gepflastert". So habe die Bank laut Medienberichten allein Ende der Neunzigerjahre hunderte Millionen Mark durch riskante Geschäfte verloren. Und nach der Insolvenz der Kirch-Mediengruppe sei die BayernLB mit rund zwei Milliarden Euro (!) der größte Gläubiger gewesen.

Für derartige Fehlentwicklungen hätte die Bayerische Landesbank jedenfalls wiederholt ungeniert die Mitarbeiter büßen lassen. Neben massivem Stellenabbau sei von Gehaltskürzungen und Streichungen von Sonderzahlungen berichtet worden. "Die Bayerische Landesbank hat in der Vergangenheit mehrfach bewiesen, dass ihr die Mitarbeiter absolut Weißwurscht sind", stellte Passegger fest und forderte einmal mehr den Behalt von 25 Prozent plus einer Aktie beziehungsweise eine Arbeitsplatzgarantie für die Hypo, sollte diese tatsächlich von Haider und seinem "Schoßhund" Martinz an den "weißblauen Arbeitsplatzkiller" verscherbelt werden. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90001