JVP14 will "Pater Jakob Kern" Park

Wirbel um Entgleisungen bei letzter Bezirksvertreungssitzung von FPÖ und Grünen

Wien (OTS) - "Der derzeit neu entstehende Park an der Waidhausenstraße soll nach Pater Jakob Kern, dem einzigen Penzinger Seligen, benannt werden. Damit soll dessen Heimatbezirk endlich ein Zeichen des Gedenkens an seinen großen und verdienstvollen Bürger setzen", so BezR Markus Kroiher, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Es ist nicht einzusehen, dass eine rot-grün-blaue Koalition auch Jahre nach der Seligsprechung Kerns ein würdiges Gedenken aus anti-kirchlichen Motiven verhindert."

Schon vor einigen Jahren war von ÖVP14-Obmann GR Wolfgang Gerstl gemeinsam mit der Pfarre Penzing eine Gedenktafel für den Penzinger Seligen an der Penzinger Pfarrkirche angebracht worden. Schon damals hatten die anderen Parteien jede Form des würdigen Gedenkens blockiert. "Papst Johannes Paul, II. hat Pater Jakob Kern bei seinem Wien-Besuch 1998 selig gesprochen und den Penzinger damit als Vorbild für alle Christen ausgezeichnet. Und ausgerechnet dessen Heimatbezirk verweigert nun ein würdiges Andenken."

Kroiher hat in der jüngsten Sitzung der Penzinger Bezirksvertretung den Antrag eingebracht, den an der Waidhausenstraße entstehenden Park nach Pater Jakob Kern zu benennen. Bereits bei der Debatte über die Zuweisung des Antrags in eine Kommission kam es von Grünen und FPÖ zu zur Schau gestelltem Anti-Klerikalismus. So meinte etwa der freiheitliche Bezirksrat Armin Blind über Jakob Kern, der für seinen Leidensweg selig gesprochen wurde: "Wenn die Seligsprechung darin liegt, gelitten zu haben, rate ich ihnen in die Onkologie zu gehen und zu sehen, wieviele dort mit Schmerzmittel vollgepumpt sind", die Grüne Klubobfrau Holzer bezeichnete Kern als jemanden mit einer "Krankengeschichte mit einer schlimmen Neurose" und meinte, dass ein Seliger niemals ein Vorbild sein könne. Ohnehin, führte diese weiter aus, werde der Glaube an Selige nur mehr vom "reaktionären Flügel" in der Kriche geteilt. "Diese Respektlosigkeiten gegenüber leidenden Menschen und gegenüber allen Gläubigen sind untragbar. Das ist zur Schau gestellter Anti-Klerikalismus. Ich fordere eine Entschuldigung dieser beiden Bezirksräte", so Kroiher.

Nun wurde der Antrag auch in der zuständigen Kommission von FPÖ, Grünen und SPÖ abgelehnt. Die Grüne Klubobfrau Elisabeth Holzer fiel dabei erneut mit antikirchlichen Tiraden auf. In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung soll dieser Antrag nun mit Unterstützung einer rot-blau-grünen Koalition entgültig abgelehnt werden. Doch die ÖVP Penzing wird sich weiterhin für eine Ehrung von Pater Jakob Kern einsetzen. "Die Parteien im Penzinger Bezirksparlament werden auf die religiösen Gefühle der katholischen Penzingerinnen und Penzinger Rücksicht nehmen müssen. Es kann nicht sein, dass das Gedenken an den einzigen Penzinger Seligen, an ein Vorbild für die katholische Mehrheitsbevölkerung Penzings, aufgrund antikirchlicher Reflexe weiter blockiert wird", so Kroiher abschließend.

HINWEIS: Informationen zu Pater Jakob Kern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Jakob_Franz_Alexander_Kern

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