Weninger: Beratung, Aufklärung und Verwarnen im Vordergrund für ein neues NÖ Jugendschutzgesetz gegen Alkoholmissbrauch

SPNÖ fordert auch Verschärfungen im Bereich der Werbung und des Marketings für Jugend-Events und des Verkaufs von alkoholischen Getränken

St. Pölten, (SPI) - "Beratung, Aufklärung, Verwarnen sowie Verschärfungen im Bereich der Werbung für alkoholische Getränke sowie Veranstaltungen und Jugend-Events sollen nach dem Willen der SPÖ-Niederösterreich bei der Änderung des NÖ Jugendgesetzes zur Verhinderung von Alkoholmissbrauch von Jugendlichen sowie einem Ende des Negativ-Trends des ‚Komatrinkens’ im Vordergrund stehen. Es ist sicher nicht sinnvoll, gleich von Beginn an den Jugendlichen das Taschengeld abzuräumen und die halbe Lehrlingsentschädigung ‚wegzustrafen’", wendet sich der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hannes Weninger, gegen allzu voreilige "Schärfen" bei der derzeit in Niederösterreich diskutierten Vorhaben einer Änderung des NÖ . Die ÖVP-NÖ fordert ja Verwaltungsstrafen von bis zu 200 Euro für Jugendliche. Die SPNÖ fordert hier eine Ausweitung der Zuständigkeiten sowie der Kontrollbefugnisse der Polizei. Die Polizei muss gegen Jugendliche, die bei Alkoholmissbrauch ertappt werden, auch einschreiten können. ****

"Ebenso müssen Verschärfungen im Bereich der Werbung und des Marketings bei klassischen Jugendveranstaltungen in Angriff genommen werden. Wir müssen weg davon, dass ‚Trinken bis zum Umfallen’ und die Konsumation von diversen Alkoholika ‚cool und leiwand’ sind. Hier kann man nicht nur die Jugendlichen zur Verantwortung ziehen. Dass ist eine gesellschaftliche Aufgabe, wobei hier auch die Schulen und die Eltern mit einzubeziehen sind. Ich kann nicht von einem 13-jährigen erwarten, dass er sich immer allen Konsequenzen seines Handelns bewusst ist. Hier gibt es in der Gesetzgebung ja auch klare und allgemein akzeptierte Abstufungen. Eine Abmahnung oder die Anordnung eines Beratungsgespräches kann da schon mehr bewirkten, als dass die Eltern dem Kind eine Verwaltungsstrafe von 200 Euro bezahlen müssen - weil der Jugendliche das Geld einfach gar nicht hat", so Weninger.
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