Schüssel: Klare Mehrheit wählte Fekter zur Kandidatin für Volksanwaltschaft

Wien (ÖVP-PK) - "Es war ein klares und eindeutiges Ergebnis"
umriss heute, Dienstag, ÖVP-Klubobmann Dr. Wolfgang Schüssel in einer Pressekonferenz die heutige Wahl der ÖVP-Justizsprecherin Abg. Dr. Maria Fekter zur Kandidatin für die Volksanwaltschaft. Fekter wurde -mit 56 abgegebenen Stimmen - mit 70 Prozent Mehrheit in der vorher stattfindenden Sondersitzung des ÖVP-Parlamentsklubs gewählt. Gegenkandidatin war ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek, die 23 Stimmen erhielt. Mit "standing ovations" brachte der ÖVP-Klub seine Freude über die Wahl zum Ausdruck. ****

Die ÖVP wird am 22. Mai im Hauptausschuss den Gesamtvorschlag mit drei Mitgliedern für die Volksanwaltschaft unterstützen, so Schüssel, dem eine verfassungsrechtlich einwandfreie Lösung zur Überbrückung der Lücke lieber gewesen wäre. Man werde den Vorschlag von Nationalratspräsidenten Mag. Barbara Prammer abwarten.

Molterer: Maria Fekter entspricht Anforderungsprofil zur 100 Prozent

Gäbe es ein Muster-Anforderungsprofil für die Funktion einer Volksanwältin, Maria Fekter würde ihm hundertprozentig entsprechen. Das erklärte ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Mag. Wilhelm Molterer in der Pressekonferenz zur designierten ÖVP-Kandidatin für die Volksanwaltschaft.

"Die Volksanwälte arbeiten für die Menschen und haben die Interessen der Menschen im Auge. Maria Fekter ist die Richtige dafür. Sie verbindet persönlichen Einsatz für Recht und Gerechtigkeit mit hoher Fachkompetenz. Durch ihre bisherigen Funktionen auf Gemeindeebene genauso wie als Staatssekretärin und als Abgeordnete und Justizsprecherin kennt sie die Verwaltung genauso wie die Gesetzgebung", fügte Molterer hinzu. Vor allem der Vorsitz des Justizausschusses, den Fekter 13 Jahre lang inne gehabt hat, sei eine essentielle Grundlage für die Tätigkeit in der Volksanwaltschaft.

"Die Volkspartei hat heute einmal mehr bewiesen: wir haben in unseren Reihen starke Persönlichkeiten, die für verantwortungsvolle Aufgaben im Staat prädestiniert sind. Eine Auswahl auf demokratischem Weg, wie sie heute stattgefunden hat, ist für uns eine Selbstverständlichkeit."

"Mit Maria Fekter haben wir in der nächsten Funktionsperiode der Volksanwaltschaft jemanden, auf den sich die Bürgerinnen und Bürger Österreichs verlassen können", schloss der Vizekanzler. (Fortsetzung)

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