FP-Schock: Klares Nein zu Arbeitsbewilligungen für Asylwerber

Endlich Maßnahmen gegen die Arbeitslosigkeit ergreifen

Wien, 15.05.2007 (fpd) - Das jüngst formulierte Ziel der Industriellenvereinigung der "Versachlichung der Diskussion" werde man nicht mit weltfremden Plattitüden erreichen. Die Bevölkerung werde auf Aussagen wie "Bei der Zuwanderung ist noch viel Potenzial nach oben" und "Die erste Migrationswelle aus den neuen EU-Ländern ging an uns vorbei, bei der zweiten darf das nicht passieren" sehr negativ reagieren, meint der Klubobmann der Wiener Freiheitlichen DDr. Eduard Schock.

Es kann nicht sein, dass Asylwerber den ohnehin schon überlasteten Arbeitsmarkt überfluten und die eigenen Leute dadurch durch den Rost fallen. Zudem würde eine generelle Arbeitsbewilligung für Asylwerber einen zusätzlichen Anreiz für Schlepperbanden darstellen.
Eine derartig radikale Politik gegen die eigenen Leute, die heimischen Interessen sowie den Wiener Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt sei entschieden abzulehnen, so Schock, der weiters meint, dass bei einem Asylwerber vielmehr ein Express-Verfahren festgestellt werden müsse, ob der Antrag eigentlich gerechtfertigt ist oder nicht. Ist das Ansuchen strittig, sollen Asylwerber angehalten werden, bis diese Entscheidung vorliegt. Eine Arbeitsgenehmigung für Asylwerber ist jedenfalls das abstruseste und kurioseste was man sich vorstellen kann, so Schock.

Die FPÖ fordert die Verantwortlichen daher auf, endlich in die Hände zu spucken und dafür zu sorgen, dass junge Leute nicht mehr auf der Straße stehen und links liegen gelassen werden anstatt über die Arbeitserlaubnis von Asylwerbern nachzudenken. Mehr und bessere Ausbildung, Förderung der Jugend, Entlastung kleinerer und mittlerer Unternehmen, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder sowie auch eine sozialrechtliche Besserstellung atypischer Beschäftigungsverhältnisse sind dringend gefordert, so Schock abschließend. (Schluss) paw

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