Schule: Niederwieser begrüßt Debatte "ohne parteipolitische Grenzziehung"

Gemeinsame Schule gut vorbereiten - Erste Schulreformen ab Herbst spürbar

Wien (SK) - SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser begrüßt in der aktuellen Debatte um die Gemeinsame Schule und Schulreformen, dass endlich "Schluss ist mit parteipolitischen Grenzziehungen". Niederwieser verwies dazu auch auf die heutigen Aussagen der Grünen:
"Wer immer bei der Verbesserung unseres Schulsystems mitmacht, ist herzlich willkommen", so Niederwieser am Dienstag. Die Gemeinsame Schule werde von Ministerin Schmied mit den Modellregionen sorgfältig vorbereitet; Gleichzeitig habe sie bei den Schulreformen "Nägel mit Köpfen" gemacht; "die Verbesserungen werden ab Herbst spürbar". ****

Richtig sei, dass es bei der Gemeinsamen Schule nicht einfach zum Austauschen von Türschildern kommen dürfe, sondern es besonders auch um eine bessere Qualität des Unterrichts gehe. "Individualisierung ist hier das wichtigste Stichwort", so Niederwieser. Genau deshalb soll es ja auch die von Schmied geplanten Modellregionen geben, um neue pädagogische Konzepte erproben zu können. "Bei der Landeshauptleute-Konferenz am 19. Juni wird es mehr Klarheit geben darüber, wie und wo die Modellregionen arbeiten werden."

Niederwieser wies aber auch darauf hin, dass die Bildungsreformen unter der SPÖ-geführten Regierung sich nicht auf das Thema Gemeinsame Schule beschränken. "Die LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern werden die ersten Verbesserungen schon im kommenden Herbst spüren: weniger SchülerInnen in einer Klasse, kleinere Fremdsprachengruppen und kleinere Gruppen in Deutsch in der 9. Schulstufe sind ganz konkrete, spürbare Veränderungen, die den SchülerInnen unmittelbar nützen", so Niederwieser abschließend. (Schluss) ah

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