Scholik lehnt "Gesamtschul-Erpressung" ab

Individuelle Förderung im derzeitigen System ausbauen!

Wien (OTS) - Die Vorsitzende der AHS-Gewerkschaft, Eva Scholik, bezeichnet es als "bildungspolitische Erpressung", wenn zusätzliche Ressourcen für das Schulwesen an die Einführung der Gesamtschule geknüpft werden.
Konzepte für den Ausbau der individuellen Förderung brauchen weder Erprobung noch Evaluation, sondern die entsprechenden Personalressourcen.

"Dass eine Steigerung der Unterrichtsqualität in kleineren Lerngruppen möglich ist, ist Bildungsforschern ebenso klar wie uns Lehrerinnen und Lehrern!" so Scholik wörtlich.
Zu Recht fühlt sich die jetzige Schülergeneration um ihre Chance auf mehr individuelle Förderung betrogen, wenn diese via Schulversuch auf die lange Bank geschoben wird.
Scholik bezeichnet es als "perfide Strategie", die in der Bevölkerung höchst unbeliebte "bittere Pille Gesamtschule" mit vagen Versprechungen verkaufen zu wollen.

"Wenn Bundesministerin Schmied tatsächlich mehr individuelle Förderung für unsere Schülerinnen und Schüler will, kann sie sofort den Beweis dafür antreten und die nötigen Mittel für tatsächlich kleinere Klassen und Lerngruppen umgehend zur Verfügung stellen", so Scholik abschließend.

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