Kalina: ÖVP soll "Österreich" aus dem Parteinamen streichen

Angriffe auf Darabos sollen von Fehlern Platters ablenken

Wien (SK) - "Die ÖVP handelt nur mehr im Interesse der Eurofighter GmbH", kritisierte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Josef Kalina im Standard.at-Streitgespräch mit ÖVP-General Missethon am Montag. Missethon und Fekter, so Kalina, würden wie die Pressesprecher des Rüstungskonzerns agieren. "Jeder halbwegs interessierte Mensch fragt sich: Warum?". Der Eurofighter sie die teuerste Lösung. "Am besten ist, Sie streichen 'Österreich' aus Ihrem Parteinamen und setzen 'Eurofighter' ein, empfahl Kalina der ÖVP. ****

Als eine "Ungeheuerlichkeit" bezeichnet der SPÖ-Bundesgeschäftsführer die Angriffe auf Minister Darabos. "Die ÖVP schickt ihr nahestehende Milizoffiziere aus, um das Bundesheer als unfähig darzustellen. Das sind reine Nebelgrantaten", so Kalina. Tatsächlich habe der jetzige Innenminister Platter Österreich in diese Lage gebracht, die Darabos jetzt ausbaden muss", so Kalina.

"Sinn macht", so Kalina, "Steuergeld sparen, das die alte Regierung beim Fenster rausgeschmissen hat. Alle verantwortungsbewussten Parteien im Parlament stehen dazu, dass man den österreichischen Luftraum mit Fliegern überwachen muss. Wir sind aber für die günstigste Lösung." Zu den angeblichen Gegengeschäfte erklärte Kalina, dass diese "einer der größten Schmähs überhaupt" seien. "Österreich ist ein Exportweltmeisterland und hat das nicht nötig", so Kalina.
(Schluss) gd

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