Strache: Eurofighter/Rapid: Schauerliches Sittenbild einer korrupten Parteienlandschaft

FPÖ fordert volle Aufklärung auch im Interesse von Rapid

Wien (OTS) - Immer pikanter wird die Eurofighter-Affäre. Sogar einen traditionsreichen Fußballverein zieht der Skandaljet jetzt in seine Turbinen. Deshalb fordert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache volle Aufklärung über die Beziehungen von EADS zu Rapid, und zwar nicht zuletzt im dringenden Interesse von Rapid selbst. Der Verein solle nicht für die Sünden seines SPÖ-Präsidenten Edlinger büßen müssen.

Der Umstand, dass Verteidigungsminister Darabos Mitglied des Rapid-Kuratoriums sei und über den Vertrag des Fußballvereins mit EADS daher mit Sicherheit Bescheid gewusst habe, erkläre wohl auch, warum er in der Eurofighter-Causa gar so schaumgebremst agiere, vermutete Strache. Die SPÖ drücke ganz offensichtlich das schlechte Gewissen, weil sie in Wahrheit im Kampfjetsumpf genauso tief drinnen stecke wie ÖVP und BZÖ.

Was sich hier biete, sei ein schauerliches Sittenbild einer korrupten Parteienlandschaft, die mit ihren Machenschaften nicht einmal vor dem Sport haltmache, zeigte sich Strache erschüttert. Jetzt müsse mit allen Konsequenzen reiner Tisch gemacht werden. Das sei man auch den Rapid-Fans schuldig.

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