Allianz im 1. Quartal 2007: Guter Start trotz Kyrill

Wien (OTS) - Die Preisführerschaft im Veranlagungsbereich hat der Allianz in Österreich einen noch stärker als erwarteten Mittelzufluss gebracht. Im Lebensversicherungsbereich ist die Allianz weiter gewachsen, und "Allianz Top Cash" entwickelt sich zum echten Publikumshit.

Die Allianz Gruppe Österreich hat ihre Geschäftsstrategie verstärkt auf den Vorsorgebereich ausgerichtet und im Februar angekündigt, dass sie bei der Veranlagung für Kunden generell Preisführer sein will. Diese Rechnung ist voll aufgegangen. Denn mit "Allianz Top Cash" können Privatkunden für täglich fällige Guthaben Geldmarktkonditionen wie Großanleger lukrieren: Mehr als 7500 Kunden haben diese Chance bereits ergriffen - und fast ein Drittel davon sind Neukunden. "Mit einem veranlagten Volumen von über 55 Millionen Euro haben wir das innerhalb von zwei Jahren angepeilte Ziel schon nach drei Monaten deutlich übertroffen", sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfram Littich.

Im Lebensversicherungsbereich ist die Allianz im ersten Quartal 2007 auch in dem durch weniger Einmalerläge leicht schrumpfenden Markt gewachsen und erwartet weiterhin, dass sich speziell bei der Eigenvorsorge der Bedarf der Kunden in den nächsten Jahren vervielfachen wird. Mit 92,1 Millionen Euro liegen die Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung samt Sparanteilen für fondsgebundene Lebensversicherungen bis Ende März noch knapp höher als im bereits sehr gut gelaufenen Vorjahresquartal - und inklusive April beträgt das Wachstum plangemäß über acht Prozent. In der Krankenversicherung sind die eingenommenen Prämien um 6,9 Prozent auf 9,5 Millionen Euro gestiegen, und in Schaden-Unfall mit einem Volumen von 216,0 Millionen Euro ist der neue Kfz-Tarif mit Ökobonus gut vom Markt angenommen worden. Über alles gerechnet liegt das abgegrenzte Prämienvolumen im ersten Quartal mit 317,6 Millionen Euro faktisch auf Vorjahresniveau.

Durch die günstige Witterungssituation und die sorgfältige Risikoauswahl sind die Aufwendungen für Versicherungsfälle in Schaden-Unfall im ersten Quartal um 4,8 Prozent auf 153,9 Millionen Euro gesunken, nach Rückversicherung beträgt der Rückgang sogar 15,8 Prozent. Doch alleine für die Schäden durch die Orkane Kyrill und Olli zahlte die Allianz an ihre Kunden bislang fast 30 Millionen Euro an Leistungen aus. "Dafür sind wir über eine Rückversicherungskonstruktion gut abgesichert", so Littich, "und wie bei den Schneedruckschäden im Vorjahr zeigt sich da für die Kunden die Leistungsfähigkeit ihres Versicherungspartners."

Hier tragen die in der Vergangenheit zur Optimierung der Portfolio-Struktur gemachten Anstrengungen Früchte. "Wir habe ein gesundes Portfolio", erklärt Littich. Trotz der hohen Leistungen für Sturmschäden ist das versicherungstechnische Ergebnis mit 23,6 Millionen Euro deutlich positiv, und die Combined Ratio wurde mit 97,3 Prozent gegenüber dem Gesamtwert für 2006 noch um einen weiteren Prozentpunkt verbessert. Insgesamt wurde in den ersten drei Monaten 2007 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) im Jahresabstand auf 66,6 Millionen Euro fast verdoppelt.

Hauptstoßrichtung der Allianz für das laufende Jahr 2007 ist, von ihren insgesamt mehr als 1,1 Millionen Kunden in Österreich durch attraktive Angebote noch mehr als Stammkunden zu gewinnen. Also Kunden, die mehr als nur einen Risikokreis bei der Allianz versichert haben. Spitzenkonditionen bei der Veranlagung - wie etwa "Allianz Top Cash" für täglich fälliges Geld - sollen für Dynamik sorgen. Bewegung herrscht daher auch im Vertrieb. Die Allianz stellt bis 2009 weitere 500 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein, in deren Ausbildung das Unternehmen pro Jahr rund 20 Millionen Euro investiert.

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