Wiener BerufsBörse besteht seit 15 Jahren

Beratung und Hilfe für sozial desintegrierte Personen

Wien (OTS) - Die Arbeitsmarkt bezogene Beratungseinrichtung Wiener BerufsBörse konnte in den letzten 15 Jahren zahlreiche KlientInnen erfolgreich betreuen, sie ist ein wichtiger Bestandteil der Wiener Drogenpolitik. Allein im vergangenen Jahr haben knapp 2.000 Suchterkrankte dieses Angebot in Anspruch genommen. Das Team des Vereins hat in diesem Zeitraum mehr als 4.200 Einzelgespräche und mehr als 5.700 Telefonberatungen mit Betroffenen geführt. "In unserer Gesellschaft wird die soziale Stellung sehr oft über die Erwerbstätigkeit definiert. Suchterkrankte Personen ohne berufliche Tätigkeit werden leichter rückfällig und sind somit schwieriger zu (re-)integrieren. Aus diesem Grund misst das Wiener Drogenkonzept arbeitsbezogenen Maßnahmen einen besonders hohen Stellenwert bei. Die Wiener BerufsBörse ist hier seit 15 Jahren erfolgreich", so die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely.****

Rund 45 Prozent der KlientInnen der Wiener BerufsBörse - dem Beratungszentrum für Sucht und Arbeit - leiden an Alkoholismus und 55 Prozent verwenden andere Substanzen missbräuchlich. "Die Besonderheit des Vereins Wiener BerufsBörse liegt in seiner doppelten Kompetenz:
In der BerufsBörse sind SpezialistInnen mit Know-how in Fragen arbeitsmarkpolitischer Maßnahmen und in Fragen der Bewältigung von Suchtproblemen erfolgreich tätig", so der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel.

Das 15jährige Bestehen der Wiener Berufsbörse wird heute ab 15 Uhr unter dem Ehrenschutz von Bürgermeister Dr. Michael Häupl mit einer Podiumsdiskussion zum Thema "Integrationshilfe für Suchtkranke als arbeitsmarkt- und sozialpolitische Aufgabe" im Palais Eschenbach begangen. (Schluss) me

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