FP-Lasar: Entzug der Konzession bei Missachtung des Jugendschutzgesetzes

Maßnahmen gegen Alkoholmissbrauch in Lokalen setzen

Wien, 15.05.2007 (fpd) - Maßnahmen gegen das von einigen Gastwirtschaftsbetrieben geförderte "Kampftrinken", wo Kinder und Jugendliche um eine geringe Pauschale bis zur Bewusstlosigkeit saufen können, werden in Zukunft unumgänglich sein. Denn erst wenn die Lokalbesitzer strenger kontrolliert werden, wird man das Problem mit dem Kampftrinken in den Griff bekommen, meint der Wiener FPÖ-Gesundheitssprecher, LAbg. GR David Lasar, vor dem Hintergrund der laufenden Debatte.

Immer mehr Jugendliche landen nach derartigen Orgien im Krankenhaus. Veranstaltungen - wie sie an den Wochenenden in diversesten Wiener Lokalen stattfinden - sind oft ein Wettbewerb unter den Jugendlichen, wer denn am meisten "verträgt". Wenn derartige Wettbewerbe aber von Lokalbetreibern auch noch unterstützt werden, indem man beispielsweise eine Flasche Tequilla an die Person mit den meisten Promille verschenkt, dann ist das, so Lasar, eine Ungeheuerlichkeit, die zum Schutze unserer Kinder verboten gehört.

Aber nicht nur bei den Gastwirtschaftsbetrieben ist eine strengere Kontrolle angesagt. Auch diverse Supermärkte oder Tankstellenbetriebe gehören im Sinne des Jugendschutzgesetzes kontrolliert. Eine harte Bestrafung von Erwachsenen die den Jugendlichen den Alkohol besorgen oder aber auch verkaufen wird ebenso notwendig sein wie die Aufklärung der Jugendlichen, wonach sie hier gegen ein Gesetz verstoßen und auch die Kosten des Rettungseinsatzes zu tragen haben.

Wenn Geldstrafen keinen Erfolg zeigen, muss die Behörde eben andere Strafen in Erwägung ziehen. Anzudenken wäre etwa eine Herabsetzung der Sperrstunden oder bei besonders kritischen Fällen ein Entzug der Konzession. Erst wenn das Jugendschutzgesetz strengstens kontrolliert wird, werde man dieses Problem in den Griff bekommen, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

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