Konsequentes Vorgehen gegen reisende Kriminelle

Landessicherheitsrat diskutierte Gegenstrategien

Bregenz (VLK) - Der Vorarlberger Landessicherheitsrat hat sich heute, Montag, im Landhaus mit der Bekämpfung von reisenden Straftätern, die in anderen Bundesländern als Asylwerber gemeldet sind, beschäftigt. Die Sicherheitskräfte setzen dabei insbesondere auf verstärkte Zusammenarbeit und auf vermehrte fremdenpolizeiliche Kontrollen, betonten Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler, Sicherheitsdirektor Elmar Marent und Polizeikommandant Manfred Bliem im Anschluss vor Journalisten.
"Asylwerber müssen wissen, dass sie in diesem Land ein Gastrecht haben", sagte Landesrat Schwärzler. Wer dagegen verstößt und kriminell wird, müsse mit einem beschleunigten Verfahren rechnen, wie es im Fremdenrechtspaket 2005 vorgesehen ist. Ein entscheidender Faktor sei neben der Arbeit der Sicherheitskräfte auch die Mithilfe der Bevölkerung. Schwärzler: "Wir müssen eine Kultur des Hinschauens, nicht des Wegschauens entwickeln."

Laut Sicherheitsdirektor Marent ist gerade durch die Ereignisse der jüngsten Zeit belegt worden, dass die Ausländerkriminalität überwiegend nicht von in Vorarlberg lebenden und integrierten Menschen, sondern von reisenden Straftätern begangen wird. "Ich glaube, dass wir durch die mit dem Innenministerium und in Zusammenarbeit mit den Bezirkshauptmannschaften beschlossene Fremdenpolizeistrategie in der Lage sind, dieser Form der Kriminalität besser zu begegnen", so Marent. Dank grenz- und länderübergreifender Polizeiarbeit und intensiver Kontrollen konnten zuletzt mehrere Einbruchsserien geklärt und die Täter festgenommen werden.
(gw)

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