Beatrix Karl kritisiert Einmischung der Grünen in Rektorswahl

Glawischnig verwechselt in essentiellen Universitätsbelangen Birnen mit Äpfeln

Wien, 14. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Ich bin sehr dafür, dass sich die Bestellungsverfahren zu den Rektorswahlen gravierend ändern, sodass die Gleichbehandlung von Frauen auch tatsächlich sichergestellt wird. Ich bin aber absolut dagegen, mit politisierenden Aufrufen geltende Rechtslagen und Regeln zu unterminieren“, reagierte heute die steirischen Nationalratsabgeordnete Beatrix Karl auf Kritik der Dritten Nationalratspräsidentin und Grünen-Politikerin Eva Glawischnig an Wissenschaftsminister Johannes Hahn. Dem Wissenschaftsminister hatte Glawischnig heute im Zuge der aktuellen österreichischen Rektorswahlen „Frauendiskriminierung“ vorgeworfen. ****

Glawischnig verwechsle in essentiellen Universitätsbelangen anscheinend Birnen mit Äpfeln. „Rektorwahlen haben mit Frauenquoten so viel zu tun, wie Glawischnig mit seriöser Wissenschaftspolitik.“ Jedenfalls habe es den Anschein, so Karl, hinter der betuchten Dritten Nationalratspräsidentin verstecke sich noch immer jene Aktionistin, die um jeden Preis Wesen und Anspruch einer Universitäts-Autonomie in Frage stellen will.

Die Tatsache, dass es an den 22 österreichischen Universitäten noch immer keine Rektorin gibt, liege ausschließlich am Universitätsrat und nicht an der Politik. Glawischnig möge in diesem Zusammenhang demokratiepolitische Anleitung bei ihrem Parteifreund und Grünen-Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald nehmen, der kürzlich anlässlich der Innsbrucker Rektorenwahl die Einmischung der Politik zu Recht kritisierte und ankündigte, die Autonomie der Universitäten wortwörtlich „mit Leib und Seele, Zähnen und Klauen zu verteidigen“, so Beatrix Karl.

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