AktionsGemeinschaft: Lösungsvorschlag zur aktuellen Medizinerquotenregelung

SPÖ-VSStÖ und GRAS Exekutive betreibt Vogelstraußpolitik

Wien (OTS) - "Das skandinavische Modell wäre eine mögliche, auch für Österreich tragbare, Lösung der Zugangsthematik an Hochschulen", sagt Samir Al-Mobayyed, Spitzenkandidat der AktionsGemeinschaft für die ÖH-Wahlen. Die fünf Mitgliedsländer (Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden) des nordischen Ministerrates teilen sich die entstehenden Kosten folgendermaßen: Die Studienplatzkosten, die einem aufnehmenden Land entstehen, werden durch die jeweiligen Heimatländer der Studierenden bezahlt. Das dafür speziell entwickelte Berechnungsmodell hat sich in der Praxis gut bewährt und ist gleichzeitig auch auf andere Staaten übertragbar.

"Vielleicht sollte sich die SPÖ-VSStÖ und GRAS-Exekutive dieses Modell auch einmal zu Gemüte führen, anstelle Vogelsstraußpolitik zu betreiben. Denn bisher ist zu dieser Thematik wenig bis gar nichts von seiten der roten und grünen ÖH-Vertreter gekommen." Das sei aber nicht verwunderlich, "schließlich ist die jetzige Exekutive nicht gerade für konstruktive Lösungsvorschläge berühmt und steht auch nicht im Verdacht von der besonders schnellen Sorte zu sein." Letzteres habe sich jüngst bei der mit einer zweiwöchigen Verzögerung erfolgten Reaktion auf das Modell zur Studienbeiträge-Rückerstattung gezeigt, so der Spitzenkandidat der Aktionsgemeischaft.

Für Al-Mobayyed ist das skandinavische Studienplatzfinanzierungsmodell ein gutes Beispiel für eine zukunftsorientierte, nachhaltige und flexible Lösung der Zugangsthematik. Al-Mobayyed weiter: "Besonders für die Österreichischen Medizinuniversitäten scheint dieses Modell der Kostenteilung besonders gut geeignet zu sein. Eine ähnliche Lösung sollte mit Deutschland und eventuell auch der Schweiz angestrebt werden." Die jetzige Regelung sei keine nachhaltige Lösung der Zugangsthematik und diskriminiere zudem ausländische Studierende, so Al-Mobayyed abschließend.

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