Kaiser: "Haider hat der Belastungspolitik sechs Jahre lang zugestimmt!"

Kärntner Landeshauptmann hätte Dinge, die er jetzt beklagt, als Parteiobmann des BZÖ umsetzen können - Armutsgefährdung in Kärnten österreichweit am höchsten

Klagenfurt (SP-KTN) - Es sei bezeichnend für Jörg Haider, wenn er, da er sich offenbar im Rollenspielwechsel befinde, jetzt Dinge beklagt, die er von 2000 bis 2006 als Langzeitparteiobmann einer Regierungspartei hätte umsetzen können, betonte heute, Montag, der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Peter Kaiser. "Sechs Jahre lang hat er die Belastungspolitik der alten Bundesregierung mitgetragen und nun soll dafür die neue Regierung zur Rechenschaft gezogen werden", wies Kaiser auf die Mitverantwortung Haiders hin.

Im Bezug auf den ins Treffen geführten jüngsten Armutsbericht müsse festgehalten werden, "dass ausgerechnet Kärnten, das Bundesland, in dem Haider seit 1999 Landeshauptmann ist, österreichweit die größte Armutsgefährdung ausweist", so Kaiser, der ergänzte, dass daran auch Inserate, in denen der Wohlstand Kärntens vor Augen geführt werden soll, nichts ändern könnten. Besonders schlimm sei jedoch der Umstand, dass die Armutsgefährdung von Kindern in Kärnten mit 21 Prozent beträchtlich über dem österreichweiten Durchschnitt von 15 Prozent liegt, führte der SP-Klubobmann die besorgniserregenden Fakten vor Augen.

Die heutige "Ständestaat-Aussage" von Haider, die er auf das Schärfste zurückweise, zeige wieder einmal deutlich, dass sich Haider schwer tue mit Abgrenzungen gegenüber Regimes und Staatsformen, die mit einer demokratischen Staatsauffassung nicht in Einklang zu bringen sind, zeigte sich Kaiser empört.

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