Missethon: Rotes Netzwerk um Abfangjäger aufklären

Ex-SPÖ-Minister Edlinger muss alles auf den Tisch legen

Wien, 14. Mai 2007 (ÖVP-PK) „Das rote Netzwerk um die Abfangjäger muss aufgeklärt werden“, fordert ÖVP-Generalsekretär DI Hannes Missethon mit Verweis auf die heute bekannt gewordenen Details aus dem Sponsorvertrag des Wiener Fußballklubs Rapid mit EADS. Die seit 2003 erfolgten Zahlungen von EADS an Rapid, die in Summe insgesamt fünf Millionen Euro betragen sollen, werfen zahlreiche Fragen auf. „Ex-SPÖ-Minister und Rapid-Präsident Rudolf Edlinger muss alles auf den Tisch legen. Es darf nicht sein, dass sich die tausenden unbeteiligten Fans um das Ansehen ihres Vereins sorgen müssen.“ ****

„Der einzige Spitzenpolitiker, der bisher im Eurofighter-U-Ausschuss genannt wurde, ist der Ex-SPÖ-Minister Edlinger“, so Missethon weiter. „Wir wollen jetzt volle Aufklärung. Der EADS-Lobbyist Steininger war vor seinem EADS-Engagement auch für Saab tätig – Saab war bekanntlich immer im Dunstkreis der SPÖ angesiedelt“, weist Missethon u.a. auch auf das nachweislich betriebene Saab-Lobbying im SPÖ-Parlamentsklub hin. „Die vielen roten Fäden ergeben ein rotes Netzwerk mit erheblichem Aufklärungsbedarf“, so Missethon. Bereits geklärt ist, wann die Überweisungen von EADS an Rapid stattgefunden haben – jeweils am 1. Mai. „Offensichtlich wurde der ‚Tag der Arbeit’ also zum ‚Tag des Kassierens’“, schließt Missethon.

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