Findeis: Endlich mehr Personal für Niederösterreichs Polizei

Niederösterreichs Polizistinnen und Polizisten leisten hervorragende Arbeit

St. Pölten, (SPI) - "Den jahrelangen Forderungen der SPÖ-Niederösterreich wird endlich Rechnung getragen. ’Mehr Personal für Niederösterreichs Polizei’ ist eine der wichtigsten Zusicherung gewesen, die sich unser Bundesland vom heutigen Besuch von Innenminister Günther Platter erwartet hat! Nach der jahrelangen Zusperr- und Personalabbaupolitik der VP-Innenminister muss nun doch die Notbremse gezogen werden. In Niederösterreich fehlen Hunderte BeamtInnen, die Kriminalität steigt und die Aufklärung sinkt. Niederösterreichs Polizistinnen und Polizisten leisten eine hervorragende Arbeit, aber was bisher immer verleugnet wurde, steht nun wohl außer Frage - wir haben in Niederösterreich zu wenig Polizistinnen und Polizisten! Nun ist ein erster Schritt getan, obgleich die nun angekündigten rund 100 zusätzlichen Beamtinnen und Beamten sicher zu wenig sind. Niederösterreich braucht mindestens um 400 BeamtInnen mehr", so der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, in einer Reaktion auf den heutigen Besuch des Innenministers in der Landeshauptstadt St. Pölten.****

"Nun gilt es zu kontrollieren, dass den aktuellen Ankündigungen von zusätzlichen PolizistInnen auch Taten folgen - und nicht nur, wie in der Vergangenheit, Personal von Dienststelle zu Dienststelle verschoben, versetzt oder abgezogen wird. Das ist ja erst mit der jüngsten Sondertruppe gegen die organisierte Kriminalität passiert, wo landesweit Personal von bestehenden Dienststellen abgezogen wurde - und nun eben dort fehlt", so Findeis weiter. Skeptisch äußert sich der SPNÖ-Sicherheitssprecher zu den Aussagen zur Verzögerung der Schengen-Öffnung. Findeis: "Die Vorgängerregierung hat die Grenzöffnung im Jahr 2008 mit der Europäischen Union verhandelt und vereinbart. Umso schwieriger wird es, dies wieder aufzuschnüren. Hier wäre bereits frühere Vorsicht angebrachter gewesen als nun mühsames Nachverhandeln."
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