Motorrad fahren in Wien - SP-Hora: "ÖVP-Forderungen wurden oder werden bereits umgesetzt!"

Stadt Wien und einige Bezirke setzen laufend Maßnahmen zur Attraktivierung des Motorrad und Mopedverkehrs

Wien (SPW-K) - "Es ist beinahe rührend, dass die Wiener ÖVP jetzt ihr Herz für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer entdeckt. Nur -die meisten Forderungen, die VP-Gemeinderat Gerstl heute gestellt hat, wurden bereits umgesetzt oder sind in Umsetzung", reagiert der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, SP-Gemeinderat Karlheinz Hora auf Gerstls Forderungen.

Bei der Freigabe von Busspuren für einspurige Kfz hat sich die Stadt von den Argumenten der RED BIKER - Sozialdemokratischer Motorradclub und befreundeter Organisationen überzeugen lassen und drei Busspuren freigegeben. "Die ÖVP ist damals auf einen fahrenden Zug aufgesprungen und war damals wie heute wieder einmal zu spät, wenn es um Verbesserungen im Straßenverkehr für Einspurige geht", sagt Hora. Auf den bereits freigegebenen Busspuren hat es bis jetzt keine Vorfälle mit Motorrädern gegeben. "Natürlich muss bei weiteren Freigaben von Busspuren mit den Wiener Linien und dem Taxigewerbe gesprochen werden - Vorschläge vonseiten der MotorradfahrerInnen-Organisationen gibt es einige", erklärt der Vorsitzende des Verkehrsausschusses.

"Würde Gerstl mit offenen Augen durch die Stadt gehen oder fahren, hätte er längst entdeckt, dass bereits umgesetzt ist was er jetzt fordert: vorgezogene Haltelinien vor Ampel geregelten Kreuzungen werden vor allem bei neu gestalteten Kreuzungen berücksichtigt, beispielsweise in der Floridsdorfer Koloniestraße/ Ecke Prager Straße", stellt Hora fest.

Auch neue Bodenmarkierungen seien bereits aus rutschfestem Material. Dieses Material werde aus Kostengründen aber nur aufgebracht, wenn neu markiert wird, ergänzt der SP-Politiker. Und verkehrsbeeinflusste Ampeln sind sowieso auch auf Motorräder ausgelegt: "Sonst würde eine solche Ampel ja nie Grün werden, wenn ein Motorrad stehenbleibt", sagt Hora.

Bei Motorradparkplätzen werden immer mehr Bezirke - in deren Kompetenz die Errichtung fällt - auf die Vorteile der Entflechtung auch des ruhenden Verkehrs aufmerksam. Die Leopoldstadt und Mariahilf waren Vorreiter, zuletzt hat die Alsergrunder Bezirksvertretung einem SPÖ-Antrag zur Errichtung von Motorradabstellflächen in der Währinger Straße zugestimmt.

Erstaunlich ist auch das Engagement der Arge2Rad - der Vereinigung der Motorradimporteure und -händler Österreichs bei der ÖVP-Pressekonferenz. "Bei mir als Verkehrsausschussvorsitzenden hat die Arge2Rad weder Forderungen deponiert noch das Gespräch gesucht. Umso verwunderlicher ist es, dass sie nun im ÖVP-Fahrwasser mitschwimmt", stellt Hora fest. (Schluss)

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