Thalham: Kickl kritisiert Doppelbödigkeit der SPÖ

FPÖ verlangt Schließung von Thalham und Traiskirchen und Verlegung an Staatsgrenze

Wien (OTS) - Hochinteressant findet FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl die plötzliche Forderung des oberösterreichischen SPÖ-Landesrates Ackerl, das Erstaufnahmezentrum Thalham zuzusperren. Denn einem solchen Antrag der FPÖ hätten die Genossen am 22. März dieses Jahres im Parlament ihre Zustimmung verweigert. Laut Kickl zeigt das wieder einmal die ganze Doppelbödigkeit der SPÖ in Asylfragen.

Eine Schließung von Thalham sei unumgänglich, betonte Kickl. Die Sicherheitsberichte der Bundesregierung der letzten Jahre würden eine hohe und teilweise immer noch steigende Kriminalitätsrate im Bereich der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck aufweisen. Einbrüche und Diebstähle nähmen ständig zu. Der freiheitliche Generalsekretär verlangte daher, die Erstaufnahmestellen "Ost" und "West" des Bundesasylamtes in Traiskirchen/Niederösterreich und Thalham/Oberösterreich zu schließen und durch geeignetere neue Einrichtungen an der Staatsgrenze Österreichs zu ersetzen. "Wir sind gern bereit, der SPÖ die Mühe abzunehmen und wieder einen entsprechenden Antrag im Plenum einzubringen, dem sie dann problemlos zustimmen kann."

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