GPA-DJP-Proyer zu AUA: Keine Gehaltskürzung über mediale Zurufe

AUA-Vorstand soll Weg der konstruktiven Verhandlung suchen

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Wenn AUA-Vorstandschef Alfred Ötsch meint, Belegschaft und Gewerkschaft stehe bereit, wenn er ein sein Modell der Gehaltskürzung umsetzen will, dann hat er sich getäuscht. Das so genannte Flexibilisierungsmodell kommt in dieser Form für uns nicht in Frage, da wird es keine Unterschrift der GPA-DJP geben", erklärt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-DJP, Karl Proyer, einen Tag vor der Betriebsversammlung des Bodenpersonals der AUA.

"Die Gewerkschaften haben in der Vergangenheit in sehr vielen Branchen unter Beweis gestellt, dass sie zu Flexibilisierungsschritten bereit sind, wenn es sich dabei um keine Einbahn in Richtung Arbeitgeber handelt und auch die Beschäftigten Vorteile daraus ziehen. Es hat sich auch immer wieder gezeigt, dass das Verlassen eines bewährten Verhandlungsweges im Wirtschaftsleben nicht den gewünschten Erfolg bringt. Sowohl Betriebsrat als auch GPA-DJP sind zu Verhandlungen über eine Reform des Kollektivvertrages bei der AUA bereit, jedoch nicht unter einem Diktat des Vorstandes. Es braucht auch niemand zu glauben, dass die AUA-Belegschaft den Versuchsballon für weitere Gehaltsflexibilisierungen im Herbst abgeben wird", spielt Proyer auf jüngste Vorstöße der Wirtschaftskammer in Sachen Einkommensflexibilisierung an.

ÖGB, 14. Mai
2007 Nr. 314

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