Komatrinken: Jugendrotkreuz schnürt ein Maßnahmenpaket

Von der telefonischen Hotline bis zu Materialien für LehrerInnen

Wien (Jugendrotkreuz) - Nach dem letzten Wochenende ist das so genannte "Komatrinken" bei Jugendlichen erneut in den Medien. Das Österreichische Jugendrotkreuz (ÖJRK) will sich des Themas verstärkt annehmen.

"Natürlich ist hier das Jugendrotkreuz besonders gefordert. Uns geht es nicht nur um Analyse - vielmehr wollen wir als eine Anwaltschaft für Jugendliche fungieren und entsprechende Unterstützung anbieten", so Karl Zarhuber, Generalsekretär des Österreichischen Jugendrotkreuzes.

"An und für sich betrifft dieses Phänomen nur eine kleine Gruppe von Jugendlichen. Hauptsächlich entsteht dieses Problem in der Vorbildwirkung durch Erwachsene," sagt der Generalsekretär. "Dennoch muss rasch etwas geschehen und wir haben ein erstes Maßnahmenpaket geschnürt, dass wir anbieten möchten. Dabei geht es um Prävention und Hilfe.
Unsere Jugendhotline "time 4 friends" unter der kostenlosen Rufnummer 0800-664530 steht den betroffenen Jugendlichen mit Rat und Hilfsangeboten zur Verfügung.
Wir haben in fast jeder Schule einen Schulreferenten des Jugendrotkreutes, den Betroffene ins Vertrauen ziehen können.
Als Unterstützung für Lehrer/innen und Schulen gibt es die GIVE Servicestelle für Gesundheitsbildung. Hier wurden und werden umfangreiche Materialien entwickelt. Kontakt: www.give.or.at."

Letztendlich ruft der Generalsekretär aber auch dazu auf, dass die bestehenden Gesetze entsprechend umgesetzt werden, bevor man an eine Verschärfung zu denken beginnt.

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ÖJRK-Pressestelle
Mag. Bernhard Jany
Tel: 01/58 900-151
Mobil: 0664/264 76 02
bernhard.jany@roteskreuz.at
www.jugendrotkreuz.at

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