FP-Matiasek: Falsch Genehmigungs- und Förderpolitik ist Ruin der Geschäftsstraßen

Um eine positive Trendwende zu erwirken ist ein rasches Umdenken angesagt

Wien, 14.05.2007 (fpd) - Die Thaliastraße in Ottakring ist ein besonders markantes Beispiel für die negative Entwicklung vieler Wiener Einkaufsstrassen. Die Vergabe- und Genehmigungspolitik der Stadt Wien, im Bereich der Geschäftsstraßen hat erheblich zur Entstehung der jetzigen "Ramschmeilen" beigetragen, kritisiert die Gemeinderätin der Wiener FPÖ, LAbg. Veronika Matiasek.

Bei Bewilligungen und Genehmigungen von Lokalen sollten die zuständigen Stellen mehr Sorgfalt walten lassen. Wer an jeder Ecke ein Spiel- und Wettlokal sowie unzählige dubiose Telefon- und Internetshops bewilligt, muss mit negativen Begleiterscheinungen rechnen. Vor allem in den westlichen Bezirken - 15 bis 17 - ist auf diese Weise der ehemals gute Branchenmix zerstört worden. Auf die Optik wird viel zu wenig Augenmerk seitens der Verantwortlichen gelegt. Die Warenausräumungen über große Gehsteigflächen, die Vermöbelung mit Werbeständern und überdimensionierte Schanigärten -alles eine Frage der Genehmigung und Kontrolle - verschandeln zusätzlich das Stadtbild, so Matiasek.

Eine derartige Entwicklung ist eine Zumutung und eine riesige Belastung für die verbleibenden Geschäfte und für traditionelle Dienstleistungsunternehmen und Gewerbebetriebe. Wenn die Stadt Wien so weitermacht wie bisher, dann ist das mit Sicherheit der Tod für die meisten Geschäftsstraßen, ist Matiasek überzeugt und fordert die Verantwortlichen zu einem raschen Umdenken - vor allem bei der Vergabe- und Genehmigungspolitik - auf. Schärfere Kontrollen müssen durchgeführt werden und der Begriff "Qualität" muss Grundlage für allfällige Förderungen sein. Nur so wird es möglich sein, eine positive Trendwende für die Wiener Geschäftsstraßen zu erreichen, so Matiasek abschließend. (Schluss)paw

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