Weninger: SPNÖ setzt Initiative gegen Alkoholmissbrauch von Jugendlichen

Niederösterreichs Städte und Gemeinden sollen im Kampf gegen Alkoholexzesse und Komatrinken unterstützt werden

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreichs Städte und Gemeinden sollen bei ihren Maßnahmen gegen öffentliche Alkoholexzesse und das in den letzten Wochen nicht mehr aus den Schlagzeilen kommenden ‚Komatrinken’ bei Jugendlichen wirkungsvoll unterstützt werden", kündigt der Klubobmann der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hannes Weninger, eine SPÖ-Initiative für die nächste Sitzung des NÖ Landtags an. So hat beispielsweise die Stadt Wiener Neustadt eine Verordnung gegen den Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit erlassen. Leider besteht seitens der Polizei keine Bereitschaft, diese Verordnung wirksam zu vollziehen und gegen den öffentlichen Alkoholkonsum vorzugehen. "Hier wollen wir seitens der SPÖ nun ansetzen. Wir wollen eine Änderung des NÖ Polizeistrafgesetzes und damit in Zukunft gewährleisten, dass die Exekutive derartige Verordnungen der Gemeinden in Niederösterreich nicht nur zu kontrollieren hat, sondern die Polizei im Bedarfsfall auch eingreifen muss. Ein diesbezüglicher Antrag wurde von der SPÖ bereits eingebracht", so der SPNÖ-Klubchef. ****

Der Gemeinderat von Wiener Neustadt ersuchte den NÖ Landtag ja auch in einer Resolution um entsprechende Unterstützung. "Trinken bis zum Umfallen kommt bei vielen Jugendlichen offenbar immer mehr in Mode. Jede Maßnahme, die hier zu besseren Kontrollen führt, aber auch die Abschreckung fördert, ist zu begrüßen. Von durch Alkohol enthemmten Jugendlichen kommt es zunehmend auch zu verstärkten Problemen der Sachbeschädigung, der Belästigung von Bürgern oder auch der Gefährdung von Personen. Wir wollen, dass jene Gemeinden, die durch Verordnungen für einzelne Bereiche des Gemeindegebietes den Konsum von alkoholischen Getränken verbieten, von der Exekutive wirkungsvoll unterstützt werden. Dies ist im Interesse der Bevölkerung aber auch der betroffenen jungen Menschen, die sich damit vielleicht doch von ihrem gesundheitsschädlichen Verhalten abschrecken lassen", so Weninger abschließend.
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