Grünewald zu Rektorenwahlen: Verfahren schwerst bedenklich

Grüne fordern juristische Prüfung der Wahlvorgänge

Wien (OTS) - "Die Ereignisse rund um die Rektorenwahlen an der Universität für Bodenkultur, der Akademie der bildenden Künste und der Donauuniversität Krems sind zutiefst bedenklich, ebenso die ahnungslose Reaktion des Wissenschaftsministers darauf", erklärte der Grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald. Er fordert eine juristische Prüfung der Wahlen. Denn: "Der Minister kennt offenbar sein eigenes Gesetz nicht." Kein Universitätsrat kann den Wahlvorschlag des Senates einfach zurückschmeißen. "Sollte Hahn wollen, dass der Senat nur mehr ein pseudodemokratisches Feigenblatt sein soll, dann soll er dies auch offen sagen", so der Wissenschaftssprecher der Grünen.

"Hahns Vorschlag, dass in Zukunft jeder amtierende Rektor automatisch oder als Ergänzung auf einen Dreier- bzw. dann Vierervorschlag des Senates kommen sollte, stempelt das ganze Gefasel von der Autonomie österreichischer Universitäten endgültig zur Farce" kritisiert Grünewald. "Ich rate den Universitäten, insbesondere ihren Senaten hier mit allem Nachdruck eine juridische Prüfung dieser Bestellungsvorgänge einzumahnen. "Willkür und Geschmacksfragen können und dürfen an österreichischen Universitäten nicht an Stelle besserer Argumente und notwendiger Transparenz tägliche Praxis werden", erklärte Grünewald.

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