Löschnak: "Bei Doping keine Kompromisse!"

Wien (OTS) - Der BSO-Präsident ist froh über die Aufnahme der UNESCO Anti-Doping-Konvention in das österreichische Recht. "Es darf zum Thema Doping keine Kompromisse geben - weder bei überführten Doping-Sündern, noch bei ungerechtfertigten Pauschalverdächtigungen."

Die neuerliche Aktualität des Themas Doping sei für den österreichischen Sport und sein Image zwar unerfreulich, aber, so BSO-Präsident Franz Löschnak, sie habe mit Sicherheit reinigende Wirkung. In der Causa um die Sperren sechs österreichischer Athleten als Folge der Vorfälle bei den Olympischen Spielen in Turin 2006 gebe es ein klares Committment von Bundes-Sportorganisation, Bundeskanzleramt, Staatssekretariat, ÖOC und ÖSV : Rigorose Konsequenzen gegen nachweisliche Doping-Sünder, aber auch keine Kompromisse, wann immer dem Sport durch ungerechtfertigte Pauschalverdächtigungen - von wem auch immer - geschadet wird.

Löschnak: "Die Aufnahme der UNESCO Anti-Doping-Konvention ist die richtige Maßnahme in sportpolitischer Hinsicht, aber darüber hinaus braucht es den Schulterschluss aller, die hier in Österreich im Sport Verantwortung tragen: Wir müssen sensibilisieren, nicht kriminalisieren - allen Funktionären, allen Betreuern, allen Medizinern und allen Athleten muss klar gemacht werden, dass Doping jedes Engagement, jede Leistung und alle Werte im Sport ad absurdum führt. Jeder, der je eines Dopingvergehens überführt worden ist, wird reuevoll bestätigen: Es ist ein Akt der Selbstsabotage, die nichts bringt und nur schadet."

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