GRAS bietet BM Hahn Nachhilfe an

BM Hahn hat keinen blassen Dunst vom Universitätsgesetz 2002

Wien (OTS) - "Wir bieten BM Hahn gerne Nachhilfe beim Universitätsgesetz 2002 an, denn er zeigt hierin gravierende Defizite", so die Spitzenkandidatin der Grünen und Alternativen StudentInnen (GRAS) Fanny Rasul. Denn Hahn behauptet in einem Interview im Standard vom 14.05, dass der Unirat den Wahlvorschlag 'zurückschmeißen' könne 'wenn dem Uni-Rat der Vorschlag nicht passt'. Dies ist allerdings nicht im Universitätsgesetz vorgesehen. Ausserdem ist der Unirat nicht, wie Hahn behauptet, 'auch mit externen Vertretern besetzt', sondern ausschließlich mit universitätsfremden.

"BM Hahn stärkt den frauen- und demokratiefeindlichen Unirat und den autokratischen Rektoren den Rücken. Er gibt ihnen damit zu verstehn, dass - was auch immer Rektoren zu verantworten haben - sie 'unabwählbar', also auch automatisch wieder am Dreiervorschlag sind", so Rasul weiter.

Wenn Hahn erzählt, dass es sein könnte 'dass der amtierende Rektor automatisch oder als Ergänzung auf den Dreier- beziehungsweise dann Vierervorschlag käme', so ist dies bezeichnend für das Niveau seines demokratischen Verständnisses. Damit bevormundet der Bildungsminister den Senat und beschneidet so die letzten Reste der Mitbestimmung. Die GRAS fordert nochmals von Bildungsminister Hahn die Aufhebung des rechtswidrigen Beschlusses des Boku-Unirates vom Freitag, dem 11.5.07 - andernfalls könnte die 'saublöde Optik' sich verfestigen, dass die ÖVP Rechtsbruch aktiv fördert.

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