GROSZ: "Dickensteuer"-Diskussion an Schwachsinnigkeit nicht zu überbieten

Gesundheitsministerin versucht von Generalversagen abzulenken

Wien 2007-05-14 (OTS) - "Die Forderung nach einer sogenannten "Dickensteuer" ist bereits der erste Vorbote einer schwachsinnigen Diskussion, die bestenfalls dazu dient, ein vorgezogenes Sommerloch zu stopfen. Gesundheitsministerin Kdolsky sucht scheinbar bereits nach einem nächsten medial gerechten Betätigungsfeld um von ihrem Versagen als verantwortliche Ressortchefin abzulenken. Die einzige Steuer, die man für Kdolsky selbst einführen sollte, wäre die "Fettnäpfchen-Steuer, bei der diese Gesundheitsministerin mindestens 90 % ihres Gehaltes wieder zurückgeben könnte. Mit Maßnahmen wie einer - schon vom Namen her diskriminierenden - "Dickensteuer" ist der Gipfel der Frechheit erreicht. Solche Überlegungen, Menschen wegen ihres Aussehens zu bestrafen sind absurd, illiberal und strikt abzulehnen", so BZÖ-Generalsekretär Gerald Grosz am Montag. "Es gibt jedoch durchaus ändernswerte Diäten, nämlich die Diäten, sprich die Gehälter, der Politiker. Hier wäre eine Abspeckkur durchaus angebracht und an der Zeit. Ansonsten, Ministerin Verbotsky - Finger weg von einer Dickensteuer. Sie haben ihre Verbotspolitik schon viel zu weit getrieben", so Grosz, der an die Raucher- und Gastwirtehetze der Gesundheitsministerin erinnerte.

Der BZÖ-Ansatz zur Gesundheitsförderung heißt "Fördern statt Verbieten". Das gesundbewusste Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher sollte sich auszahlen. Die Krankenversicherung gab im Jahr 2004 insgesamt 11,5 Milliarden Euro für Leistungen für ihre Versicherten aus. Davon wurden lediglich 145 Millionen Euro bzw. 1,2 Prozent für die Bereiche Früherkennung und Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsfestigung und Krankheitsverhütung aufgewendet. "Die drei Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION verfügen österreichweit über ein enormes Potential, das allein dem Breitensport zugute kommt. Ich wünsche mir, dass ihre gesundheitsfördernden Bewegungsprogramme nicht nur präventiv, sondern in naher Zukunft auch kurativ und über E-Card angeboten werden können", soGrosz. Bewegung und Sport würden damit nicht nur den Ausbruch von Krankheiten und Leiden vermeiden, sondern auch dann wirksam werden, wenn die Menschen bereits krank sind. Das "grüne Rezept" stellt für das BZÖ eine sinnvolle Ergänzung zu bewährten Therapien dar und helfe, die Lebensqualität jedes Einzelnen nachhaltig zu verbessern. In Gesprächen mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger, der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK), Ärztekammer und Sportmedizinern solle ein Leistungskatalog ausgearbeitet und den Landesgesundheitsplattformen vorgestellt werden.

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