Exclusiv: Börsenguru James "Jimmy" Rogers im Money-TV Europa-Exclusivinterview

Rogers sieht Rohstoffe und Asien auf dem Vormarsch, Dollar schwächelt/ Rogers: "Webfreetv is my favourite place"

Wien (OTS) - Jim Rogers, weltweit anerkannter Börsenguru und 1985 Wachküsser der Wiener Börse weilte in Wien und gab www.moneytv.at, dem ersten IPTV Wirtschafts-und Börsensender , einem Joint Venture Unternehmen der börsenotierten WebfreeTV.com Multimedia Dienstleistungs AG, ein Interview zu Österreich, Asien , den USA und zu den Rohstoffen, an deren Boom Jim Rogers mit seinem Buch "Hot Commodities" erheblichen Anteil hatte.

Das Interview in voller Länge ist auf www.moneytv.at zu sehen.*******

Jim Rogers hält Wien weiterhin für den besten europäischen Markt, Asien sei weiterhin spannend, Japan am interessantesten. Der Rohstoffboom gehe weiter, Landwirtschaftscommodities seien in den nächsten Jahren am interessantesten, die USA wenig interessant

Vor allem wegen der Nähe und der Verbindung mit Osteuropa hält Jim Rogers die Wiener Börse, die er dereinst wachgeküsst hat, auch weiterhin für den attraktivsten Markt, allerdings seinen die meisten europäischen Aktien schon sehr hoch. Wenn Gesamteuropa korrigiert , kann sich auch Wien dem Trend nicht entziehen. Jim Rogers , seit einiger Zeit bekennender AUA-Aktionär, würde in Wien wenn überhaupt nur kleinere Banken zukaufen, die Konzentration gehe im Bankensektor weiter. Dafür bleibt Wien seine Lieblingsstadt und WebfreeTV.com sein "favourite place"

Zu den von ihm seit geraumer Zeit propagierten Aktien in Asien sieht Rogers zwar in China einen Ansatz für eine Börsenblase, die die Regierung auch unterbinden möchte, bleibt aber langfristig sehr optimistisch. Das 19.Jahrhundert war das Jahrhundert der Briten, das 20. das der USA und das 21.Jahrhundert sollte das Jahrhundert der Chinesen werden. Interessant findet Jim Rogers Japan, er erwartet sowohl eine deutliche Aufwertung des Yen als auch gute Kurschancen. Das Ende der Carry Trades sollte sowohl den Yen als auch den Schweizer Franken beleben.

Für den Dollar bleibt im Rogers überaus pessimistisch, er erwartet eine Rezession in den USA , einen schwächeren Dollar und steigende Zinsen. Alle 15 Monate kommt 1 Trillion Schulden in den USA dazu, er empfiehlt US-Bonds short zu bleiben. Selbst die Verbündeten der USA fragen sich schon, was in Amerika los ist. Und der US-Dollar sollte auch seinen Status als Reservewährung verlieren.

Bei den Rohstoffen sieht Jim Rogers kein Ende des Booms und verweist auf All-Time-Highs bei Blei, Nickel und Zink . Auch den Ölpreis sieht Jim Rogers deutlich über 100 $ und er setzt auch weiterhin auf Gold , was er durch den Erwerb eines Philharmonikers in Wien gleich bestätigte. Vor allem die weit unter den All-Time-High notierenden Landwirtschaftsrohstoffe wie Zucker , Kaffee oder Baumwolle sieht Rogers als Kandidaten für eine Höherbewertung. Rogers hat 1999 seinen Investoren mitten im "Dot-COM Boom" zu Investitionen in Rohstoffe geraten und war dadurch weltweit zu Ruhm und Ansehen gekommen.

Und einen Tip hat Jim Rogers für alle: die Kinder sollen Mandarin (Chinesisch) lernen. "Das wird die wichtigste Sprache der Neuzeit." Gegen Jahresende kommt auch sein neues Buch über den chinesischen Aktienmarkt , das auch 2008 auf deutsch erscheinen wird. Wie Jim Rogers befürchtet, gerade in einer überhitzten Phase der chinesischen Aktien.

James "Jim" Rogers (* 19. Oktober 1942) gründete 1970 gemeinsam mit George Soros den Quantum Fund Hedgefond.

Jim Rogers legte den Grundstein für seinen Ruf und seinen Reichtum in den siebziger Jahren. Damals führte er gemeinsam mit dem Spekulanten George Soros einen Fonds, der in dieser Zeit eine Rendite von 4200 Prozent abwarf, während der Standard&Poors-500-Index nicht mal 50 Prozent schaffte. 1980 ließ Rogers sich auszahlen und ging fortan seinen eigenene Weg. Im Sommer 1998, als die meisten an der Wall Street dem Internethype erlagen, legte er einen Rohstoff-Fonds auf-genau zum richtigen Zeitpunkt, wie man heute weiß.

Jim Rogers wurde unter anderem bekannt als Wachküsser der Wiener Börse im Jahre 1985.

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