Heinzl: Sofort 50 PolizeibeamtInnen mehr für die Landeshauptstadt St. Pölten

"Statistikschiebereien" zeigen Hilflosigkeit der Verantwortlichen

St. Pölten, (SPI) - "50 PolizistInnen mehr für die Landeshauptstadt St. Pölten", fordert St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl angesichts der aufgeflogenen "Statistikschiebereien" in Sachen Kriminalitätssteigerung in der Landeshauptstadt. "Wenn Hunderte Delikte fehlerhaft von der Landeshauptstadt einfach auf den Landbezirk übertragen wurden, so ist ‚Feuer am Dach’. Wieder einmal ist zudem die absolute Hilflosigkeit des VPNÖ-Unsicherheitssprechers Gerhard Karner augenscheinlich geworden. Gerade er hat die angeblich sinkende Kriminalität in der Landeshauptstadt bejubelt - zu voreilig, wie sich nun herausstellte. Die Polizeiführung St. Pöltens ist nicht nur aufgerufen, endlich für mehr Personal in der Landeshauptstadt zu sorgen, sondern auch für mehr Ehrlichkeit in den Statistiken. Dass hier seit Jahren beschönigt wird, ist der Bevölkerung längst klar geworden. Aber nun müssen schon ‚Geisterkommissariate’ die massiv gestiegene Kriminalität schlucken", zeigt sich Heinzl angesichts der jüngsten Aufdeckungen verärgert.****

Dank der VP-Innenminister wurden in St. Pölten nicht nur 45 Polizeiplanstellen abgebaut, auch der Personalstand der Kriminalpolizei wurde dezimiert. Alle Versprechungen der ÖVP betreffend mehr Personal haben sich damit einmal mehr als "Schall und Rauch" entpuppt. "Nicht bei der Verwaltung wurde gespart - sondern bei der Polizei auf der Straße. Jeden Tag verzeichnet die Landeshauptstadt durchschnittlich drei Einbrüche - da kann man nicht einfach den Kopf in den Sand stecken, wie die Landes-ÖVP dies tut. Es gilt weiteren Schaden von der Bevölkerung abzuhalten und die noch dienstversehenden Beamtinnen und Beamten zu entlasten. Mittlerweile hat sich sogar die ÖVP der Landeshauptstadt für mehr Personal für die St. Pöltner Exekutive ausgesprochen. Bis zur Landes-VP dürfte das noch nicht durchgedrungen sein. Die ÖVP-NÖ sollte sich endlich aus der ‚Zwangsjacke der Schließungen und Personalkürzungen’ der vergangenen Jahre befreien. Mit ‚Sicherheit’ hat die ÖVP dies die vergangenen Jahre nämlich nicht getan", so Heinzl.
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