Neues Volksblatt: "Muttertag" (von Markus Ebert)

Ausgabe vom 12. Mai 2007

Linz (OTS) - Gedicht gelernt, Geschenk gebastelt oder gekauft,
Tisch im Gasthaus reserviert (mit garantierter Option auf Gastgartenplatz bei Schönwetter), Blumen gesichert, für's Frühstück alles vorbereitet: alles im Griff für Muttis wichtigsten Tag. Am Montag herrscht dann wieder Alltag.
Und der lautet in vielen Fällen: Wie bekomme ich Kind(er) und Job unter einen Hut? Oder: Wie kommen wir finanziell über die Runden, wenn ich möglichst lange beim Kind daheim bleiben will? Oder: Wer schaut auf den Sprössling, bis ich von der Arbeit heimkomme? Oder, oder, oder...?
Keine Angst, hier wird nicht schwarzgemalt. Denn Tatsache ist auch, dass in den letzten Jahren viel geschehen ist, was die Unterstützung für Mütter, aber auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft. Man hatte erkannt: Nur wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wird man das zögerliche Ja dieser Gesellschaft zum Kind in ein klares Bekenntnis zur Familie (in welcher Ausprägung auch immer) umwandeln können.
Womit der Muttertag vom Ehrentag auch zum Mahntag für die Politik wird: nämlich auch am Montag und die Tage danach darüber nachzudenken, was man im Alltag den Muttis Gutes tun kann.

Rückfragen & Kontakt:

Neues Volksblatt
Chefredaktion
Tel. 0732/7606 DW 782
politik@volksblatt.at
http://www.volksblatt.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVB0001