FP-Madejski: Bevölkerung in Rothneusiedl von Beginn an einbinden

Projekt jedoch nicht vom Austria-Stadion abhängig machen

Wien, 11-05-2007 (fpd) - Die Entwicklung der angesichts der Bevölkerungsentwicklung wertvollen Stadterweiterungsressource Rothneusiedl darf nicht von einem neuen Stadion oder dem Bau eines Einkaufszentrums abhängig gemacht werden. Eine frühe und umfassende Einbindung der Anrainer in alle Planungen ist für die FPÖ jedoch allein schon ein Gebot des politischen Anstandes, sagt FPÖ-Planungssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski.

Angesichts der verworrenen Lage rund um dieses Vorhaben ist ein baldiges Machtwort des Bürgermeisters notwendig. Der erste und entscheidende Schritt für eine umwelt- und anrainerverträgliche Entwicklung des Bereiches ist der Beschluss für die Verlängerung der U 1 nach Rothneusiedl, betont Madejski.

Ohne diese Festlegung sind alle Diskussionen über Masterpläne, Flächenwidmungen und Bebauungsdichten sinnlos und unverantwortlich. Die mittelfristig auch bei einer von der FPÖ begrüßten, sanften Entwicklung des Gebietes notwendige und vom Bund finanzierte Anbindung an die A-23 muss aber in jedem Falle in gedeckelter Tieflage realisiert werden.

Ein etwaiges EKZ soll auf maximal 40.000 m2 Bruttogeschossfläche beschränkt werden, um Nachteile für Anrainer und Nahversorger zu vermeiden. Eine Reaktion Wiens auf die in dieser Hinsicht brutale EKZ-Politik Niederösterreichs, wo in Gerasdorf ein 75.000 m2-Einkaufszentrum entwickelt und an Planungen für ein ähnliches Projekt südlich von Rothneusiedl gearbeitet wird, ist aus wirtschaftlichen Gründen jedoch unbedingt notwendig, erklärt Madejski abschließend. (Schluss)am

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