Baubeginn für Science Park der Johannes Kepler Universität Linz

Neue oberösterreichische Plattform für Wissenstransfer und kooperative Forschung als Ergebnis der erfolgreichen langjährigen Zusammenarbeit von BIG und JKU

Wien (OTS) - Der Science Park wird realisiert. Denn eine Woche
nach dem heutigen (11. Mai 2007) Spatenstich erfolgt bereits der Baubeginn. Alleine die prominente Besetzung der Feier unterstreicht die Bedeutung des Projektes. Neben zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden auch Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer und Bundesminister für Wissenschaft und Forschung Johannes Hahn den Feierlichkeiten beiwohnen.

Die Nettoerrichtungskosten inklusive der Kosten für die infrastrukturelle Anbindung des Science Parks an den Campus der Johannes Kepler Universität (Unterführung) betragen rund 24 Millionen Euro. Diese erste Baustufe "Mechatronik-Gebäude" wurde in das Generalsanierungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit höchster Priorität aufgenommen und damit die Finanzierung gesichert.

"Insgesamt investiert die Bundesimmobiliengesellschaft in den Jahren 2006 bis 2010 rund 2,5 Milliarden Euro in Österreich. Auch dank des seitens der Bundesregierung freigegebenen Generalsanierungspaketes der Universitäten fließt ein großer Teil davon, nämlich mehr als ein Drittel, in die Universitäten", so Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft.

Das Geschäftsmodell: Die Vorfinanzierung des "Mechatronik-Gebäudes" erfolgt durch die Bundesimmobiliengesellschaft mbH. (BIG) als Bauherr und Eigentümer des Gebäudes. Die Johannes Kepler Universität refinanziert diesen Betrag durch Mietzahlungen an die BIG, wobei ein Teil der Kosten durch den Wegfall der Außenanmietungen, unter anderem für den bislang im Gelände der voestalpine untergebrachte Fachbereich Mechatronik, erwirtschaftet werden kann. Geplant wurde das Projekt vom Wiener Architektenbüro caramel architekten zt GmbH, deren Entwurf sich in einem international ausgeschriebenen Architekturwettbewerb im Jahr 2005 gegen 40 weitere Projekte durchsetzen konnte. Für das Gesamtprojekt sind nahezu 100 Millionen Euro budgetiert. Die Abwicklung soll in fünf Baustufen erfolgen. Für Mitte 2009 ist die Übersiedelung des Fachbereichs Mechatronik mit rund 250 Arbeitsplätzen in das modernst ausgestattete erste Gebäude geplant.

Das Objekt der ersten Etappe - das "Mechatronik-Gebäude" mit einer Nettogeschoßfläche von rund 14.000 m2 und 200 Tiefgaragenplätzen im Südosten des JKU-Campus - hat die Form eines geknickten Körpers. Die Idee dahinter: "Schaffung eines zentralen Vorplatzes als Gelenk zwischen Verbindung zum bestehenden Universitätscampus und neuem Science Park", so die Beschreibung der Architekten, "unser Ziel war und ist es, der Campuserweiterung eine unverwechselbare Identität zu verleihen, eine funktionell und gestalterisch interessante Anbindung an das nordwestseitig gelegene Kerngebiet der JKU anzubieten und im Einklang mit den verschiedenartigen Objekten der Umgebung eine städtebauliche Aufwertung dieses Areals im Linzer Stadtteil Auhof zu bewirken."

Die Erschließung des neuen Gebäudekomplexes erfolgt über die neue Halle, die südseitig im Sockel angeordnet ist. Über diese zentrale Stelle werden alle Bauabschnitte erschlossen.

Mit der Planung der ersten Baustufe wurden auch bereits die Grundlagen für die Realisierung der weiteren Baustufen geschaffen. Besondere Dringlichkeit besitzt Baustufe II im Zuge des von der Wirtschaft und dem Technologieland Oberösterreich unterstützen Ausbaus der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Johannes Kepler Universität. Geplant sind hier die Unterbringung von Instituten der Mathematik, Informatik und der im Aufbau befindlichen Informationselektronik sowie des Johann Radon Instituts für Angewandte Mathematik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Dringende Nachfrage nach Anmietungsmöglichkeiten im Science Park bestehen bereits von Seiten außeruniversitärer Forschungspartner, wie etwa der Upper Austrian Research GmbH.

Im Endausbau soll der Science Park auf cirka 48.000 qm Grundfläche bislang ausgelagerte Institute bzw. Fachbereiche, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie zum Beispiel Kompetenzzentren, Spin-off-Firmen aus dem Unternehmensgründungsprogramm der JKU und Unternehmen aus dem Bereich Forschung & Entwicklung vereinen. "Mit bis zu 800 modernsten High-Tech-Arbeitsplätze im Vollausbau wird sich der Science Park der Johannes Kepler Universität somit zu dem dynamischen Zentrum für Forschung und Entwicklung in Oberösterreich entwickeln.", bestätigt Rudolf Ardelt, Rektor der Johannes Kepler Universität Linz.

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Mag. Andrea Fellinger
Pressesprecherin JKU
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