Lobautunnel - SP-Hora: "Seltsame Allianz zwischen ÖAMTC und Wiener Grünen!"

Wien braucht dringend Verkehrsentlastung durch Umfahrungsring - Tunnellösung für Nordost-Umfahrung unumgänglich

Wien (SPW-K) - "Die neue Allianz zwischen ÖAMTC und den Wiener Grünen in der Frage Lobautunnel mutet einigermaßen seltsam an", sagte heute der Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr, Karlheinz Hora, zu Wortmeldungen zum Thema Wiener Nordostumfahrung. "Dass sich gerade eine Autofahrerorganisation gegen den für Wien dringend notwendigen Umfahrungsring ausspricht lässt Schlimmes vermuten: Geht man vielleicht demnächst auch bei der Frage Citymaut mit den Grünen Hand in Hand?"

Wien brauche dringend eine Verkehrsentlastung durch einen Umfahrungsring, "denn die Verkehrsbelastungen in den nördlichen Wiener Bezirken und auf der Tangente sind schon jetzt an der Grenze", so Hora. ""Daher muss der Regionenring rasch geschlossen werden -andernfalls tragen die Bezirke Leopoldstadt, Brigittenau, Floridsdorf und Donaustadt die gesamte Verkehrsbelastung, da die derzeitigen fünf Donaubrücken ein Nadelöhr darstellen. Verkehrsströme, die nicht das Zentrum von Wien als Fahrziel haben, können durch den künftigen Umfahrungsring Wien umfahren."

Für die Stadt Wien komme für den Lückenschluss im Regionenring einzig die Untertunnelung von Donau und Lobau in Frage. "Nun konnte die Prüfung der technischen Voraussetzungen dafür erfolgreich abgeschlossen werden", unterstrich Hora. "Die Tunnel-Bautechnologie in Österreich sieht umfangreiche Sicherheitskonzepte und Sicherheitsmaßnahmen vor - eine Panikmache ist jetzt also vollkommen fehl am Platz. Für die Stadt ist weiterhin klar: Die Tunnellösung ist für die Nordost-Umfahrung unumgänglich!" (Schluss)

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