Kräuter: "SPÖ-Sonderprüfauftrag bringt Aufklärung"

136 Mio. Euro zusätzlich, Exportschmäh entlarvt

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter erklärt zum gestern veröffentlichten RH-Bericht über den Sonderprüfauftrag der SPÖ zum "Europassdeal", dass die ärgsten Befürchtungen leider noch übertroffen wurden. Kräuter: "Von den seinerzeitig politisch Verantwortlichen Gorbach&Kukacka wurde ein Kaufpreis von 201,50 Mio. Euro kommuniziert, nun stellt der Rechnungshof einen Kaufpreis von 338,04 Mio. Euro fest. Begründet wurde der Deal mit einem Exportschlager für die ASFINAG, nun ist klar, dass vertraglich auf Auslandsaktivitäten verzichtet wurde." Die völlige Verantwortungslosigkeit der Verkehrspolitik der vergangenen Jahre werde durch diesen Rechnungshofbericht einmal mehr schwarz auf weiß nachgewiesen, so Kräuter. ****

Für Kräuter trage auch das Management der ASFINAG Mitverantwortung für die desaströsen Verhandlungen und die für den Steuerzahler und die Verkehrsteilnehmer äußerst negative Übernahme der Europass durch die ASFINAG. "SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder und ich als SPÖ-Rechnungshofsprecher haben wochenlang eindringlich vor diesem Deal gewarnt, es wird Konsequenzen geben müssen." (Schluss) js/mp

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