Staatssekretärin Heidrun Silhavy auf der 13. Österreichisch-Ungarischen Arbeitsmarktkonferenz in Szombathely

Wien (OTS) - Die Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Heidrun Silhavy traf am Donnerstag anlässlich der 13. Österreichisch-Ungarischen Arbeitsmarkkonferenz mit ungarischen und österreichischen Politikern zusammen um über die Chancen und Strategien für den grenzüberschreitenden regionalen Arbeitsmarkt zwischen Österreich und Ungarn zu sprechen.

In ihrem Impulsreferat hob die Staatssekretärin für Regionalpolitik und Verwaltungsreform die Wichtigkeit der Verbindung zwischen regionalen Stärkefeldern und Berufsqualifikation hervor. Als positive Beispiele, die im Rahmen der grenzüberschreitenden EU-Strukturfonds in der Vergangenheit gefördert wurden, nannte Silhavy die Ausbildungsbereiche für erneuerbare Energien, Thermentourismus und umweltfreundliche Logistik.

"Solche neuen regionalen Berufsbilder helfen einerseits dabei, die Unverwechselbarkeit der Region im nationalen und internationalen Wettbewerb zu gewährleisten. Andererseits schaffen sie vielfältigere und hochwertigere Arbeitsplätze in der Region", sagte Silhavy.

Dabei betonte sie die Notwendigkeit von Schritten, gerade für die Menschen in den entwicklungsschwächeren Regionen bessere höherrangige Qualifizierungssysteme anzubieten und durch die Verbindung der notwendigen Infrastruktur mit regionalen Stärken, Ausbildung und Forschung verbesserte Entwicklungschancen zu schaffen.
Es gelte in diesem Zusammenhang nicht nur das West-Ost-Gefälle in der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen Österreich und Ungarn auszugleichen, sondern auch das grenzüberschreitende Nord-Süd-Gefälle zwischen den Boomregionen im Norden des Grenzgebietes und den wenig dynamischen Gebieten im Süden, sagte Silhavy.

Die Staatssekretärin verwies auch auf die Möglichkeiten zur Nutzung des neuen grenzüberschreitenden Programms der EU für den österreichisch-ungarischen Grenzraum hinsichtlich der Ziele des gemeinsamen Arbeitsmarkts und der Qualifikation. Dieses Programm zur europäischen territorialen Zusammenarbeit wird in den nächsten Wochen bei der EU-Kommission eingereicht und hat ein Gesamtvolumen von 97 Mio. Euro für den Zeitraum von 2007 bis 2013.

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Cornelia Zoppoth
Pressesprecherin von Staatssekretärin Silhavy
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