Die DVB-T Umstellung geht nach Osten hin weiter

Ab Montag informiert das DVB-T Laufband alle von Umstellung am 4. Juni 2007 betroffenen Haushalte

Wien (OTS) - Die endgültige Umstellung auf DVB-T Empfang schreitet in den Landeshauptstädten und Umgebung voran: In Salzburg sowie Linz und Umgebung werden ORF 1, ORF 2 und ATV ab 4. Juni 2007 nur mehr digital über Antenne zu empfangen sein. Mit dem Sender Sonntagberg wird auch die erste Sendeanlage außerhalb der Landeshauptstädte endgültig umgerüstet und ab 4. Juni 2007 das Gebiet Amstetten -Waidhofen/Ybbs - St. Valentin ausschließlich digital versorgen. Das Laufband wird ab 14. Mai 2007 alle Haushalte, die von der Analog-Abschaltung betroffen sind, punktgenau informieren.

Nach der erfolgreichen Umrüstung am Pfänder in Bregenz und dem Patscherkofel in Innsbruck folgen am 4. Juni nun gleich drei Gebiete, die endgültig auf DVB-T umgerüstet werden und in denen ORF 1, ORF 2 und ATV danach ausschließlich digital über Antenne übertragen werden.

Das DVB-T Laufband informiert wieder über den Umrüstbedarf

Wie bereits in Vorarlberg und Tirol kommt das DVB-T Laufband zum Einsatz. Alle TV-Zuseher, die in den Ballungsräumen Salzburg, Linz sowie im Gebiet Amstetten - Waidhofen/Ybbs - St. Valentin über Antenne fernsehen, werden ab Montag, dem 14. Mai 2007 Einblendungen sehen, die auf die Abschaltung hinweisen.

"Das eingeblendete Laufband bietet uns die Möglichkeit, alle Haushalte, die tatsächlich von der Umstellung betroffen sind, gezielt zu informieren," so Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Digitales Fernsehen Förder GmbH. "Wer das Laufband nicht sieht, ist von der Umstellung auf DVB-T nicht betroffen."

Die Einblendungen werden ab kommenden Montag täglich auf ORF 1, ORF 2 und ATV zu sehen sein.

Über die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS)

Die Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG (ORS) zeichnet für Aufbau und Betrieb der technischen Infrastruktur für DVB-T in Österreich verantwortlich. Das Unternehmen entstand Anfang 2005 aus der Sendetechnik des ORF und steht zu 60% im Eigentum des ORF und zu 40% im Eigentum der zur Raiffeisen-Gruppe zählenden Medicur Sendeanlagen GmbH. Als Österreichs führendes Serviceunternehmen für analoge und digitale Rundfunkübertragung betreibt die ORS für ihre Kunden ein weitläufiges Sendernetz an knapp 500 Standorten. Weiters ist die ORS als technisches Dienstleistungsunternehmen im Bereich digitales Satellitenfernsehen tätig. Zu den Kunden der ORS zählen führende Unternehmen aus den Bereichen Fernsehen (z.B. ORF, ATVplus, goTV, easyTV, Arena), Hörfunk (z.B. Ö1, Ö2, Ö3, Kronehit Radio), Mobilfunk (z.B. mobilkom austria, ONE, tele.ring) oder Energie (z.B. EVN).

Über die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG)

Die Digitales Fernsehen Förder GmbH (DFFG) ist eine 100%-Tochter der ORS (Österreichische Rundfunksender GmbH & Co KG). Primärer Geschäftszweck der DFFG ist die Förderung der Einführung von digitalem Antennenfernsehen (DVB-T) in Österreich. Die Gründung der DFFG und deren Beauftragung mit der Fördergeld-Abwicklung einschließlich der diesbezüglichen Kommunikation und der Endgerätezertifizierung erfolgte insbesondere aus Gründen der finanziellen Transparenz. Durch die gesellschaftsrechtliche Trennung zwischen dem Plattformbetreiber ORS und der DFFG ist sichergestellt, dass sämtliche Kosten und Erträge eindeutig dem bei der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) eingebrachten DVB-T Förderprojekt zugeordnet werden können. Die DFFG strebt ein ausgeglichenes Ergebnis an und ist damit nicht auf Gewinn ausgerichtet. Die Finanzierung der DFFG erfolgt aus Mitteln der ORS, des Digitalisierungsfonds der RTR-GmbH und aus Mitteln weiterer Projektpartner (ORF, ATV, Industrie).

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