Marek: "Qualifizierung ist entscheidend für wissensbasierten Wirtschaftsraum über Grenzen hinweg"

Staatssekretärin bei der 13. Österreichisch-Ungarische Arbeitsmarktkonferenz

Szombathely (BMWA/OTS) - "Berufliche Qualifizierung ist der entscheidende Faktor für nachhaltiges Wachstum und die Entwicklung eines wissensbasierten Wirtschaftsraumes auch über Grenzen hinweg. Durch die Politik müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit die Chancen der Globalisierung genützt werden können", sagte Staatssekretärin Christine Marek gestern, Donnerstag, am zweiten Tag der diesjährigen Österreichisch-Ungarischen Arbeitsmarktkonferenz in Szombathely. Die Konferenz findet bereits zum 13. Mal statt und hat die Aufgabe, aktuelle Themen und Problembereiche der Arbeitsmarkt-und Beschäftigungspolitik gemeinsam zu diskutieren. Ihre Teilnahme, so Marek, solle als Zeichen verstanden werden, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sehr an der Vertiefung der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Österreich und Ungarn im Bereich Arbeitsmarktpolitik interessiert ist. Marek stellte fest, dass sowohl Österreich als auch Ungarn vielfach vor ähnlichen Herausforderungen am Arbeitsmarkt stünden, wobei sie besonders auf das Thema des Facharbeitermangels hinwies. Hier gelte es insbesondere, auch über die Grenzen hinweg, voneinander zu lernen, um Probleme besser bewältigen zu können.

Das Thema dieser dreitägigen Konferenz lautet "Berufliche Qualifizierung auf dem Prüfstand". Themenschwerpunkte sind Lehrlingsausbildung, Qualifizierungsoffensive, Chancengleichheit für Frauen und Weiterbildung.

Marek nannte als Fokus ihrer Arbeit im Bereich Lehrlingsausbildung die generelle Stärkung und eine Erhöhung des Ansehens der Lehre sowie eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen Lehrlingsausbildungssystem und schulischem/universitärem Bildungssystem. Gerade in den Berufsschulen müsse man sich auch stark auf die heute so wichtigen Fremdsprachen- und IT-Kenntnisse konzentrieren.

Im Bereich Weiterbildung formulierte Marek das Ziel, "alle Teilbereiche der Weiterbildung mittels einer gemeinsamen Strategie zur Umsetzung von Lebenslangem Lernen zu verbinden".

Als weiteren Schwerpunkt der österreichischen Arbeitspolitik nannte Marek die bedarfsgerechte Qualifizierung von Frauen durch Qualifizierungskurse. Frauen würden in Österreich zur Förderung der Chancengleichheit überdurchschnittlich in aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen einbezogen, stellte sie fest.

Marek verwies in ihrer Rede auch auf die Erfolge, die durch die Beschäftigungs- und Qualifizierungsoffensive "Unternehmen Arbeitsplatz" im Bereich Jugend- und Frauenbeschäftigung erzielt wurden.

"Die langjährige ausgezeichnete Zusammenarbeit im Bereich der Arbeitsmarktpolitik zwischen Ungarn und Österreich - dokumentiert durch die Österreichisch-Ungarischen Arbeitsmarktkonferenzen, die Aktivitäten der Expert(inn)enakademie, die Bildung von Netzwerken und zahlreicher Projekte zeigt, dass der gemeinsame Weg der richtige ist und erfolgreich weitergegangen werden soll", betonte Marek abschließend.

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