euro adhoc: Österreichische Post AG / Quartals- und Halbjahresbilanz / Österreichische Post AG: Erfolgreiches erstes Quartal 2007 (D)

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11.05.2007

  • Positive Umsatzentwicklung: Gute Umsatzentwicklung in der Division Brief, leichter Rückgang in der Division Filialnetz, Verdreifachung in der Division Paket & Logistik
  • Konzernumsatz insgesamt um 29,5% auf 575,5 Mio EUR verbessert
  • trans-o-flex erfolgreich integriert
  • Akquisition von Scanpoint Europe und Closing des Erwerbs von Weber Escal
  • Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 12,5% auf 55,1 Mio EUR gesteigert
  • Cash-Flow aus dem Ergebnis mit 77,9 Mio EUR weiterhin stark
  • Ausblick 2007 unverändert
  • Weitere Akquisitionen im zweiten Quartal

Der Geschäftsverlauf der Österreichischen Post hat sich in den ersten drei Monaten 2007 sehr positiv entwickelt. Die Umsatzerlöse des Unternehmens stiegen um 29,5% auf 575,5 Mio EUR.

Diese Veränderung ist einerseits auf die erstmalige ergebniswirksame Konsolidierung des Ende 2006 erworbenen deutschen Speziallogistikers trans-o-flex (Division Paket & Logistik) zurückzuführen, andererseits auch auf organische Umsatzsteigerungen. Die Umsätze der Division Brief wuchsen um 1,8%, jene der Division Paket & Logistik um 222,4%, die Division Filialnetz verzeichnete einen Rückgang von 1,2%. Gemessen an der saisonalen Verteilung ist das erste Quartal traditionell relativ umsatzstark, da besonders im Geschäftskundenbereich zahlreiche Aussendungen erfolgen. Dieser Trend hat sich 2007 verstärkt.

Umsatzentwicklung

Mio EUR Q1 Q1 Veränder- Struktur 2006 2007 ung Q1 2007 Umsatz gesamt 444,3 575,5 +29,5% 100,0% Brief 335,8 341,8 +1,8% 59,4% Paket&Logistik 56,7 182,9 +222,4% 31,8% Filialnetz 50,3 49,7 -1,2% 8,6% Sonstiges/ Konsolidierung 1,4 1,2 -16,8% 0,2% Ergebnissteigerung um 12,5% Mio EUR Q1 Q1 Veränder- 2006 2007 ung Umsatzerlöse 444,3 575,5 +29,5% EBITDA 69,4 77,4 +11,5% EBIT 49,0 55,1 +12,5% Ergebnis nach Ertragssteuern = Periodenergebnis 37,0 42,7 +15,4% Ergebnis pro Aktie (EUR) 0,53 0,61 +15,4%

In den ersten drei Monaten 2007 konnte das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Österreichischen Post gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,5% auf 55,1 Mio EUR gesteigert werden. Die EBIT-Marge beträgt 9,6%.
Alle operativen Unternehmensbereiche leisteten einen positiven Beitrag zu diesem Ergebnis: Die Division Brief erreichte ein EBIT von 74,4 Mio EUR, jenes der Division Paket & Logistik betrug 9,7 Mio EUR, und die Division Filialnetz erwirtschaftete 4,6 Mio EUR.
Das Ergebnis vor Steuern konnte um 13,9% auf 55,8 Mio EUR gesteigert werden, das Periodenergebnis verbesserte sich um 15,4% auf 42,7 Mio EUR.

Solide Bilanzstruktur - Eigenkapitalquote von 44,0%
Die Bilanzstruktur des Österreichischen Post Konzerns spiegelt die positive Unternehmensentwicklung der letzten Jahre wider. So beträgt die Eigenkapitalquote per 31. März 44,0%, und auch die Finanzkraft hat sich weiter verbessert: Finanz- und Zahlungsmittel sind seit Jahresbeginn um etwa 50 Mio EUR auf 487,6 Mio EUR gestiegen.

Cash-Flow
Der Cash-Flow aus dem Ergebnis der Österreichischen Post reduzierte sich im Quartalsvergleich um 12,0% auf 77,9 Mio EUR. Dieser Rückgang ist trotz der Erhöhung des Ergebnisses vor Ertragsteuern vor allem auf höhere Steuerzahlungen zurückzuführen. Inklusive der Veränderungen im Nettoumlaufvermögen ergibt sich für das erste Quartal 2007 ein Cash-Flow der Geschäftstätigkeit von 58,1 Mio EUR (Q1 2006: 45,4 Mio EUR). Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum minus 18,1 Mio EUR. Die Finanzmittel haben um 40,0 Mio EUR zugenommen.

Ausblick für 2007 unverändert positiv
Der Österreichische Post Konzern geht für das Jahr 2007 weiterhin von einem stabilen Briefmarkt aus. Generell wird es dabei im Brief- und vor allem im Paketbereich durch den Markteintritt eines neuen Mitbewerbers zu erhöhtem Wettbewerb insbesondere im Business-to-Consumer-Paketgeschäft kommen.

In Summe prognostiziert der Österreichische Post Konzern für 2007 weiterhin gleich bleibenden organischen Umsatz und zusätzliches Wachstum durch die erstmalige Konsolidierung des deutschen Speziallogistikunternehmens trans-o-flex. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2007 bleibt daher mit plus 20% bis 25% im Vergleich zu 2006 aufrecht. Basis dieser erwarteten Steigerung sind einerseits der Ergebnisbeitrag von trans-o-flex und andererseits eine weitere operative Verbesserung.

Besondere Ereignisse nach dem Periodenstichtag
Im April 2007 wurde eine 75%ige Beteiligung am österreichischen Speziallogistikunternehmen Scherübl Transport GmbH übernommen. Scherübl ist spezialisiert auf temperaturgeführte Transporte für die Pharmaindustrie. Weiters wurden am 2. Mai 2007 100% der Anteile an Road Parcel Kft., Ungarn, und Merland Expressz Kft., Ungarn, erworben. Beide Gesellschaften sind im Bereich der Business-to-Business-Paketlogistik in Ungarn tätig.

Am 10. Mai 2007 erfolgte das Signing für das deutsche Direktmarketing-, Produktions- und Dienstleistungsunternehmen meiller direct. Das Unternehmen erwirtschaftete mit der Produktion von Dokumenten und Mailings im vergangenen Geschäftsjahr mit 1.180 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 112 Mio EUR.

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Ende der Mitteilung euro adhoc 11.05.2007 07:26:52
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