Gute Stimmung der Kärntner FPÖ bei Strache-Besuch

Erweiterte Landesleitungssitzung mit rund 140 Teilnehmern ein voller Erfolg

Wien (OTS) - Gestern, am 9. Mai 2007, fand in Klagenfurt die erweiterte Sitzung der Kärntner Landesparteileitung statt. Neben zahlreichen Funktionären aus allen Bezirken konnte Landesparteiobmann LAbg. Franz Schwager den Bundespartei- und Klubobmann Heinz-Christian Strache und NAbg. DI Karlheinz Klement begrüßen.

Karlheinz Klement betonte in seinen äußerst impulsiven Worten, wie wichtig es sei, trotz Mediendiktat der Systempresse den ehrlichen freiheitlichen Weg zu gehen und sich auch bei den unbequemen Themen nicht zurückzunehmen.

"Die FPÖ spricht die richtigen und brisanten Themen an und ist daher den konzerngesteuerten Meinungsmachern ein Dorn im Auge", so Klement.

Weiters werde die Kärntner FPÖ in eine "Infooffensive" gehen, um noch stärker auf dramatische Entwicklungen einzugehen, die von den einheimischen Medien totgeschwiegen werden. Als besonders dramatisch bezeichnete Klement die Entwicklungen in der Landwirtschaft, Gentechnik, Kriminalität und den Ausländerzustrom.

In den Jahren seit dem EU-Beitritt hätten über 47.000 Bauern ihre Höfe aufgeben müssen, über 150.000 Arbeitsplätze wären damit verloren gegangen. "Das sind keine "kleinen strukturellen Änderungen" mehr, von denen die ÖVP spricht, das ist ein katastrophaler Einbruch der gewachsenen österreichischen Strukturen", so Klement.

Auch in Kärnten gebe es höchst bedenkliche Entwicklungen, die Dr. Haider nur allzu gerne unter den Teppich kehren möchte. In diesem Zusammenhang nannte Klement den neuesten Armutsbericht, der die Schwäche der Kärntner Wirtschaft schonungslos offen legen würde. "Spatenstich- und Eventpolitik sind zuwenig, um ein Bundesland zu führen", stellte Klement fest.

Heinz-Christian Strache ging in seinem Referat auf die freiheitlichen Kernthemen ein. In der Familienpolitik hob er die besonderen Leistungen der Mütter hervor, welchen nach dem FPÖ-Grundsatzprogramm eine Mütterpension zustehe. Er wies aber auch darauf hin, dass sich die äußerst bedenkliche demografische Entwicklung zu einer Existenzfrage unseres Volkes entwickle. Auch bekräftigte er die FPÖ-Forderung, wonach Kindergeld nur Österreichern zustehen sollte.

Entschiedene Worte fand Strache auch zum Thema Ausländerkriminalität. Die Rückführung straffälliger Ausländer und das Einsetzen einer Fremdenpolizei sei eine klare FPÖ-Forderung. "Wer als Eingebürgerter straffällig wird oder die Integration verweigert, muss die Staatsbürgerschaft wieder verlieren."

Weiters sprach Strache sich entschieden gegen einen EU-Beitritt der Türkei und die EU-Verfassung aus. Er wies darauf hin, dass weitere Beitrittsverhandlungen nur den in Europa immer weiter voranschreitenden Islamismus forcieren würden, und es daher eine Volksabstimmung zu diesem Thema geben müsse. Er sprach sich in diesem Zusammenhang verstärkt für die Vernetzung mit anderen patriotischen Kräften der Europäischen Union aus, um eine gemeinsame Basis gegen den ausufernden EU-Wahnsinn zu bilden.

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