Konecny zu umstrittener Anerkennung von NLP als Psychotherapie

Begrüße die Bereitschaft der Gesundheitsministerin zum Überdenken der Entscheidung

Wien (SK) - "Es besteht offenkundig Hoffnung, dass die mehr als fragwürdige Entscheidung Rauch-Kallats, die in Fachkreisen umstrittene Schule NLP als Psychotherapie anzuerkennen, nicht endgültig ist", erklärte der Vorsitzende der sozialdemokratischen Bundesratsfraktion, Albrecht K. Konecny, Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Konecny hatte in der heutigen Bundesratssitzung Bundesministerin Kdolsky zu einer Überprüfung dieser Entscheidung ihrer Vorgängerin aufgefordert. Ihre Feststellung, dass geleistete Unterschriften nicht für die Ewigkeit gültig sein müssten, signalisiert ihre Bereitschaft, über diesen Entscheid noch einmal zu beraten. ****

Konecny begrüßte die Bereitschaft der Ministerin, den Kontakt mit den Mitgliedern des Psychotherapiebeirates, der aus Protest über Rauch-Kallats Entscheidung, NLP als Psychotherapie anzuerkennen, seine Tätigkeit eingestellt hat, wieder aufzunehmen. "Es ist verständlich", so Konecny, "das der Beirat sich empört gezeigt hat über die gegen seine fachkundige Meinung getroffene Entscheidung Rauch Kallats." Es wäre jedoch zu begrüßen, betonte Konecny, wenn der Beirat auf die nun offensichtlich geänderte Meinung der Bundesministerin reagieren und auch von seiner Seite Gesprächsbereitschaft bekunden würde. (Schluss) up/mp

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