Prettner: "Der Schutz vor Gebärmutterhalskrebs soll bereits im Kindesalter erfolgen!"

SPÖ-Kärnten bringt Antrag zur Aufnahme der HPV-Impfung im Kinderimpfprogramm im Kärntner Landtag ein

Klagenfurt (SP-KTN) - "Da jährlich rund 550 Frauen an Gebärmutterhalskrebs, der zweithäufigsten Krebserkrankung bei Frauen, erkranken, ist es notwendig, Mädchen bereits im Kindesalter gegen die verursachenden HP-Viren zu impfen", sagte heute, Donnerstag, die Familiensprecherin der SPÖ-Kärnten, LAbg. Beate Prettner. Um eine möglichst hohe Durchimpfungsrate zu erreichen, hat die SPÖ-Kärnten in der heutigen Sitzung des Kärntner Landtages auf Initiative von Gesundheitsreferent Wolfgang Schantl und LHStv. Gaby Schaunig einen Antrag eingebracht, in dem die Kärntner Landesregierung aufgefordert wird, in Verhandlungen mit der Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend sowie den Sozialversicherungsträgern sicherzustellen, dass die HPV-Impfung in das Kinderimpfprogramm aufgenommen wird.

"Die Kosten für die HPV-Impfung belaufen sich derzeit auf 465 Euro und müssen gänzlich von den Patientinnen bezahlt werden. Diese hohen Impfstoffkosten ermöglichen es zu vielen Mädchen und jungen Frauen nicht, sich wirksam gegen Gebärmutterhalskrebs zu schützen", untermauerte Prettner die Forderung der SPÖ-Kärnten, diese Impfung bereits im Kinderimpfprogramm aufzunehmen, wie dies auch vom obersten Sanitätsrat empfohlen wird.

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