"Job Logistik Lounge": junge Lehrberufe mit guten Aufstiegschancen

Bollmann: "Viele Chefs aus der Branche haben als Speditionslehrling den Grundstein für ihre Karriere gelegt" - Eröffnung der Fachmesse "Job Logistik Lounge"

Wien (PWK361) - Flatscreens made in Taiwan, Jeans made in India, i-pod "assembled in Malaysia". Jedes Unternehmen braucht Logistik. Allein in Österreich arbeiten derzeit rund 200.000 Personen dafür, dass Güterströme global fließen. Spedition und Logistik ist eine der wichtigsten Zukunftsbranchen der heimischen Wirtschaft.

Großer Publikumszuspruch belege das Interesse an den Lehrberufen im Logistikbereich, so Harald Bollmann, Spediteur und Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ, heute, Donnerstag, anlässlich der Eröffnung der Job Logistik Lounge, einer Messe für Lehrberufe und Weiterbildung der Branche.

Viele Chefs aus der Branche haben als Speditionslehrlinge den Grundstein für ihre Karriere gelegt. Auch heute sind Absolventen gefragte Mitarbeiter. In der globalisierten Welt stehen ihnen völlig neue Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt offen, betont Bollmann.

Speditionskaufleute sind hochqualifizierte und dementsprechend gut bezahlte Fachkräfte. "Der Logistiker kann von und nach jedem Punkt der Erde Transporte organisieren und nutzt dabei alle Möglichkeiten einer wirtschaftlich vernünftigen Transportabwicklung. Sein Know How ist hochqualifiziert, seine oft auch persönlichen Verbindungen und Kontakte sind weltweit: Deshalb sind für seinen Beruf gute Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich", beschreibt Bollmann das Berufsbild.

Die Lehrzeit beträgt drei Jahre. Eine Matura an den AHS ersetzt ein Jahr der dreijährigen Lehrzeit.

Seit Herbst 2004 wird die Qualifikation zum "Speditionslogistiker" bzw. zur "Speditionslogistikerin" angeboten. Sie kann im Rahmen einer selbständigen kompletten Lehre oder als Höherqualifizierung nach der Lehre als "Speditionskaufmann/-frau" erworben werden. "Im Unterschied zum Speditionskaufmann, bei dem das Hauptaugenmerk auf dem internationalen Transportwesen liegt, sehen wir den Speditionslogistiker vor allem als Partner der heimischen Wirtschaft. Der Speditionslogistiker plant für Unternehmen den kompletten Logistik-Prozess und wickelt diesen auch ab", fügt Bollmann hinzu.

664 Speditionskaufleute sowie 60 Speditionslogistiker befanden sich Ende 2006 in Ausbildung. Mit knapp 40 Prozent sind in beiden Lehren die Frauen erfreulich gut vertreten. (hp)

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