KO Scheuch: BZÖ fordert weit reichende Maßnahmen zum Schutz unserer Jugend

Ein Verbot des Kleinen Glücksspiels löst nicht die Probleme, die viele Jugendliche haben

Klagenfurt (OTS) - "Bei der Aktuellen Stunde im Kärntner Landtag hat sich gezeigt: Jugendfragen sind der SPÖ nicht wichtig. Anders ist es nicht zu erklären, dass beim Thema Jugendschutz im Kleinen Glücksspiel von den SPÖ-Abgeordneten und SP-Chefin Schaunig nur über das Glücksspiel gesprochen, aber praktisch kein Wort über Maßnahmen zum Jugendschutz verloren wurde. Dabei gibt es drängende Probleme:
Gewaltexzesse, Alkoholmissbrauch und Perspektivenlosigkeit stehen leider bei vielen Jugendlichen an der Tagesordnung. Bereits 12-Jährigen trinken sich in die Bewusstlosigkeit. Hier besteht akuter Handlungsbedarf", sagt der freiheitliche BZÖ-Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch.

Daher fordere das BZÖ weit reichende Maßnahmen zum Schutz der Jugend. So müsse es verstärkte Kontrollen in den Lokalen und härtere Strafen bei Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz geben. Außerdem sollte gewährleistet werden, dass Jugendliche von 14 bis 18 Jahren mit einer eigenen Jugendcard antialkoholische Getränke zu einem günstigeren Preis erwerben können. "Mitschuld an den Alkoholexzessen der Jugendlichen sind oftmals die Billig-Angebote der Lokale. Ob Kübel-Trinken oder 1-Euro-Aktionen: überall geht es nur darum, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Alkohol zu konsumieren. Durch diese billigen Angebote wird der Alkohol-Konsum massiv gefördert. Daher fordern wir ein sofortiges Verbot dieser so genannten Flat-Rate-Partys", so Scheuch. Außerdem müsste es in Parkanlagen und auf öffentlichen Plätzen vermehrt zu Polizeikontrollen kommen und die Aufklärungsarbeit über die schädlichen Auswirkungen von Alkohol sollte bereits in den Volksschulen beginnen. Scheuch weiter:
"Jugendschutzagenden fallen in das Referat von Gaby Schaunig. Nach dem Pflegebereich ist der Jugendschutz das nächste Gebiet, auf dem Schaunig versagt. Auch bei Jugendschutzfragen hat sie einen massiven Handlungsbedarf. Hier muss offenbar ebenfalls das BZÖ die Themen vorgeben, weil Schaunig überfordert ist."

Beim Kleinen Glücksspiel ist Scheuch gegen ein generelles Verbot. Die Betreiber seien strengen Kontrollen und Regeln unterworfen, Jugendliche bis 18 Jahre dürften solche Spielstätten gar nicht aufsuchen. Ein Verbot des Kleinen Glücksspiels würde nur dessen Abwandern in die Illegalität bedeuten.

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