Energiesparen - SP-Valentin: "Wien spart Strom und ist energieeffizient!"

Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP) setzt auf energieeffiziente Anwendungen bei elektrischen Geräten

Wien (SPW-K) - "Energiesparen und Förderung von Alternativen Energieträgern ist für die Stadt Wien seit Jahren ein zentrales Thema", reagierte heute der Vorsitzende des Wiener Umweltausschusses, Erich Valentin, auf die Präsentation einer Energiespar-Aktion der Wiener Grünen. "Neben Beratungen für private Haushalte in Sachen Energiesparen und Alternativenergien ist die Stadt Wien seit vielen Jahren auch im eigenen Bereich aktiv: Zum Beispiel beim Stromsparen und dem Ausbau der Alternativen Energien wie etwa der Solarenergie. Für diese hat Wien übrigens die beste Förderung österreichweit!"

Die bisherigen Ergebnisse könnten sich sehen lassen: "Im Rahmen des Wiener Klimaschutzprogramms KliP werden bereits seit 1999 Maßnahmen höchste erfolgreich umgesetzt. Besonders erfolgreich ist Wien in der Verbesserung der Brennstoffausnutzung des Wiener Kraftwerksparks und der Effizienzsteigerungen bei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die 1990 bis 2002 zu einer Verringerung der spezifischen CO2-Emissionen geführt haben", so Valentin. "Damit sind die durch den Stromverbrauch verursachten CO2-Emissionen - trotz eines leichten Anstiegs des Stromverbrauchs 2002 im Vergleich zu 1990 - um rund 33 Prozent bzw. rund 250.000 Tonnen zurückgegangen!"

Das Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP), das vom Wiener Gemeinderat im Juni 2006 einstimmig beschlossen wurde, sehe eine Steigerung des Anteils energieeffizienter Anwendungen bei elektrischen Geräten vor, "wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die Forcierung energieeffizienter Umwälzpumpen gelegt wird", betonte der Umweltausschuss-Vorsitzende. "Bei Dienstleistungsgebäuden ist der Einsatz energieeffizienter Geräte und eine Energie sparende Nutzung vorgesehen. Vor allem bei der öffentlichen Beschaffung von Neugeräten sind entsprechende Energieeffizienz-Kriterien verpflichtend." Da immer mehr Außenflächen künstlich beleuchtet seien, werde auch in diesem Bereich verstärkt auf energieeffiziente Technologien zurückgegriffen. "Durch gezielte Informationsverbreitung und Intensivierung des Beratungsangebotes im Rahmen des ÖkoBusinessPlans Wien wird darauf hingewirkt, dass die effizienten Beleuchtungstechnologien bevorzugt zum Einsatz gelangen und mittelfristig die konventionellen vom Markt verdrängen."

Auch magistratsintern werde Energie gespart: "Durch verschiedene schon jetzt wirksame Maßnahmen wird der Verbrauch der Stadtverwaltung bis 2015 auch ohne SEP um 2 Prozent sinken. Mit dem SEP gelingt es, diesen Verbrauchsrückgang auf 11 Prozent zu steigern, was einer jährlichen Mehreinsparung von 15 GWh entspricht. Eine der wichtigsten Maßnahmen in diesem Bereich: Mit einem magistratsweiten Energiemanagement, das derzeit aufgebaut wird, sollen weitere energetische Verbesserungsmaßnahmen zielgerichtet und nach Prioritäten gereiht realisiert werden. Dazu zählen unter anderem: Die zentrale Erfassung aller energierelevanten Daten städtischer Objekte bis 2008, die Stabilisierung des Stromverbrauch der Bürogeräte und der EDV-Ausrüstung der Stadtverwaltung auf heutigem Niveau bis 2015 oder eine Reduktion um 5 Prozent des gesamten Stromverbrauchs bei der öffentlichen Beleuchtung bis 2015", schloss Valentin. (Schluss)

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